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Sebastian Vettel und Mark Webber: Ecclestone traut Frieden nicht

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Formel-1-Boss Ecclestone hält Frieden bei Red Bull für trügerisch

26.03.2013, 14:55 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Sebastian Vettel und Mark Webber: Ecclestone traut Frieden nicht. Der Friede zwischen den Red-Bull-Piloten Webber (li.) und Vettel existiert nach der Einschätzung von Formel-1-Boss-Ecclestone nur auf dem Papier. (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Friede zwischen den Red-Bull-Piloten Webber (li.) und Vettel existiert nach der Einschätzung von Formel-1-Boss-Ecclestone nur auf dem Papier. (Quelle: Sven Simon/imago)

Der symbolträchtige Handshake ist zwar vollführt, doch Bernie Ecclestone traut dem Burgfrieden zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber nicht. Nach Ansicht des Formel-1-Chefs braucht Vettel im WM-Kampf nach dem Zoff von Malaysia nicht mehr mit der Unterstützung von Teamkollege Webber zu rechnen.

"Vielleicht gibt es einen Punkt, wenn er gern die Hilfe von Mark hätte. Aber ich denke nicht, dass Mark dann kommt und das auch macht", sagte Ecclestone der britischen Zeitung "The Telegraph".

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Red-Bull-Manager Marko: "Die Sache ist außer Kontrolle geraten"

Red-Bull-Motorsportdirektor Helmut Marko wählte kritische Worte für Vettels Verhalten. "Die Sache ist außer Kontrolle geraten. Bei Sebastian ist der Racer in ihm durchgegangen. Er muss sein Ego zurückstecken", erklärte Marko die Situation in Sepang in einem Interview des Senders "ServusTV". "Die Grenze für den Fahrer ist dann gegeben, wenn es um Teaminteressen geht. Da hat der Fahrer zurückzustecken." Der Präsident des Deutschen Motorsport-Bundes, Hans-Joachim Stuck, spottete: "Man kann es nicht besser bezeichnen als ein Kasperle-Theater auf Weltniveau."

Auch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz sei "nicht amüsiert", sagte Marko der "Bild"-Zeitung. Aus Sicht des Teams ist der Vorfall jedoch inzwischen abgehakt. "Bei der üblichen Nachbesprechung des Rennens gab es ein Handshake zwischen den Piloten. Damit ist die Sache für uns erst einmal erledigt", sagte Marko.

Eccelstone kritisiert Teamanweisungen

Vettel sei selbst überrascht von seiner Radikalität gewesen, mit der er vorgegangen ist. "Ich glaube nicht, dass er das noch einmal machen wird", meinte Marko. "Sebastian war nach dem Rennen bedrückt." Der Deutsche hatte sich zudem auch beim gesamten Team für sein Verhalten entschuldigt. "Ich kann Marks Frust und den Ärger des Teams verstehen", sagte Vettel. Auch die Gerüchte um einen Startverzicht von Webber beim kommenden Grand Prix in China sind vom Tisch. "Wir werden dabei sein", sagte Webbers Vater Alan der australischen Rundfunkgesellschaft "ABC".

Eccelstone nutzte den Zwist bei Red Bull, um auch seinen Unmut über die Teamanweisungen bereits im zweiten Saisonlauf zu äußern und vor allem das Verhalten von Mercedes zu kritisieren. "Zu diesem Zeitpunkt der WM glaube ich nicht, dass es überhaupt eine Teamorder geben sollte. Ganz egal bei wem", sagte Ecclestone, nachdem das Rennen in Sepang in der Schlussphase durch die Befehle von der Box bestimmt worden war.

Rosberg muss sich hinten anstellen

Während Vettel die Teamorder ignorierte, blieb Landsmann Nico Rosberg indes brav auf Mercedes-Geheiß hinter seinem drittplatzierten Stallrivalen Lewis Hamilton. "Ich war enttäuscht, dass Mercedes Nico nicht hat überholen lassen", betonte Ecclestone und sprach von einer "dummen Entscheidung".

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