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Niersbach grenzt sich von FIFA ab und kritisiert

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Niersbach grenzt sich von FIFA ab und kritisiert

28.03.2013, 11:36 Uhr | dpa

Niersbach grenzt sich von FIFA ab und kritisiert. Wolfgang Niersbach kritisiert den Welt-Fußballverband.

Wolfgang Niersbach kritisiert den Welt-Fußballverband. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich im großen Korruptionsskandal erneut von der FIFA distanziert und die
internationalen Fußball-Verbände auch in zwei anderen Streitfragen deutlich kritisiert.

"Wenn von der FIFA-Reform gesprochen wird, gehöre ich zu denen, die sagen: Ist alles aufgearbeitet worden mit Blick in die Vergangenheit?", sagte der 62-Jährige in einem Interview des Fachmagazins "Kicker".

"Im Juli 2012 sind im Rahmen der ISL-Affäre die Namen Havelange und Teixeira genannt worden. Damals hieß es, in der ISL-Akte stehen noch weitere Namen, die aufgedeckt werden sollen", meinte Niersbach. "Aber was ist denn, wenn das passiert? Und wie wird dann mit den Personen umgegangen? Es geht um absolute Glaubwürdigkeit."

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes hatte sich bereits im vergangenen Jahr "erschüttert und schockiert" gezeigt, als die Staatsanwaltschaft Zug in der Schweiz Schmiergeldzahlungen an hochrangige frühere FIFA-Funktionäre öffentlich gemacht und FIFA-Chef Joseph Blatter diese Affäre eher verharmlost hatte. Niersbachs Vorgänger Theo Zwanziger hatte sich in diversen Affären und Streitfragen stets auf die Seite des umstrittenen Blatter gestellt.

Auch in der heiß diskutierten Frage der WM 2022 in Katar kritisierte der DFB-Präsident noch einmal die Vergabe an das kleine Emirat und sprach sich für eine Verlegung des Turniers in den Winter aus ("Wie man im Sommer bei 50 Grad Fußball spielen will, kann ich mir kaum vorstellen"). Aber selbst dieser Schritt würde den internationalen Fußball vor große logistische Probleme stellen.

"Die Hinrunde 2021/22 müsste in den Ligen früher beginnen, um Ende November fertig zu sein. Dann kämen die Vorbereitung und das Turnier. Die Rückrunde würde dann bis in den Sommer dauern", erklärte Niersbach. "Aber was ist mit der WM-Qualifikation? Was ist mit dem Confed Cup? Wird auch er ein Jahr vorher im Winter gespielt? Und akzeptieren das die anderen Bewerber um das Turnier? Die Ausschreibung war klar auf den Sommer ausgerichtet."

Dem europäischen Verband UEFA hielt Niersbach die Aufstockung der EM-Endrunden von 16 auf 24 Teams vor. "Die Ausweitung auf 24 Teilnehmer halte ich für einen Rückschritt. Der 16er-Modus ist viel klarer, übersichtlicher", sagte er. "In der Qualifikation wird die Spannung weiter sinken, wenn sich von 52 Nationen 23 qualifizieren. Aber das ist demokratisch in der UEFA so entschieden worden."

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