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Tim Ohlbrecht muss in die D-League: Houston Rockets schieben Center ab

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Tim Ohlbrecht muss in die D-League: Houston Rockets schieben Center ab

10.04.2013, 12:25 Uhr | dpa

Tim Ohlbrecht muss in die D-League: Houston Rockets schieben Center ab. Tim Ohlbrecht (M) geht jetzt wieder für die Rio Grande Valley Vipers auf Korbjagd.

Tim Ohlbrecht (M) geht jetzt wieder für die Rio Grande Valley Vipers auf Korbjagd. (Quelle: dpa)

Houston (dpa) - Basketball-Nationalspieler Tim Ohlbrecht wird vorerst wieder nur für das Farm-Team der Houston Rockets spielen. Wie der NBA-Club mitteilte, geht der Center ab sofort für die Rio Grande Valley Vipers auf Korbjagd.

Ohlbrecht hatte Ende Februar einen Vertrag über zweieinhalb Jahre bei den Rockets unterschrieben, der bis Ende des Jahres garantiert ist. Bislang kam der 24-Jährige auf drei Einsätze in der besten Basketball-Liga der Welt, jeweils in der Schlussphase von bereits entschiedenen Partien.

Das Ende von Ohlbrechts NBA-Karriere muss die Rückstufung aber nicht bedeuten. Vielmehr handelt es sich bei der Entscheidung der Rockets um eine in der NBA übliche Vorgehensweise. Mit den Vipers, für die Ohlbrecht vor seinem Sprung in den NBA-Kader im Schnitt auf 13,4 Punkte and 7,4 Rebounds kam, startet der gebürtige Wuppertaler nun in die Playoffs der Aufbauliga.

"Man muss die Entwicklung in Ruhe abwarten und sollte keine vorschnellen Schlüsse ziehen", sagte Bundestrainer Frank Menz. "Das Vorgehen der Rockets ist für Perspektivspieler gängige Praxis. Spielzeit ist für Tim in der D-League realistischer als in den NBA-Playoffs", meinte Menz auch mit Blick auf den Sommer mit der Nationalmannschaft. "Für mich ist in erster Linie wichtig, dass Tim gesund und fit zum Trainingsauftakt der Nationalmannschaft kommt."

Ohne Ohlbrecht machte Houston den Sprung in die NBA-Playoffs perfekt. Gegen die Phoenix Suns setzten sich die Texaner mit 101:98 durch. Einen wichtigen Sieg im Kampf um die Qualifikation für die K.o.-Runde feierten die Los Angeles Lakers beim 104:96 gegen die New Orleans Hornets. Die Lakers verdrängten damit die Utah Jazz von Rang acht. Utah verlor gegen die Oklahoma City Thunder mit 80:90.

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