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Kanu-Asse starten gut in Qualifikation für Heim-WM

13.04.2013, 19:29 Uhr | dpa

Kanu-Asse starten gut in Qualifikation für Heim-WM. Franziska Weber (r) und Tina Dietze präsentierten sich beide in starker Frühform.

Franziska Weber (r) und Tina Dietze präsentierten sich beide in starker Frühform. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Rund acht Monate nach dem olympischen Goldregen haben die deutschen Spitzenkanuten einen guten Start in die neue Wettkampfsaison erwischt.

Vor allem die London-Siegerinnen Tina Dietze und Franziska Weber präsentierten sich zum Auftakt der ersten nationalen Ausscheidung für die Heim-WM im Sommer in Duisburg in ihren Kajaks in vielversprechender Verfassung. Auch die beiden Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel und Peter Kretschmer machten zum Qualifikationsstart deutlich, dass im nacholympischen Jahr so schnell keiner an ihnen vorbeikommt.

"Ein ordentlicher Auftakt", befand Bundestrainer Reiner Kießler. Im ersten Kräftemessen um einen Startplatz beim Saisonhöhepunkt im August - dann ebenfalls am Niederrhein - trotzten die gestandenen Athleten des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) damit auch den schwierigen Trainingsbedingungen im Frühjahr. Die winterlichen Temperaturen bis in den März hinein hatten den Kanuten in Kombination mit dem Schnee das Üben äußerst schwer gemacht. "Deshalb erwarte ich jetzt auch noch keine großen Dinge", verdeutlichte Kießler.

Der Qualifikationsmodus ist kompliziert: Noch bis zum Sonntag müssen sich alle WM-Anwärter bei der ersten Ausscheidung sowie drei Wochen später (3. bis 5. Mai) bei der zweiten mehrmals über verschiedene Streckenlängen beweisen - und sich in den Kurz- und Mittelstreckenranglisten, die schließlich erstellt werden, möglichst weit vorne platzieren. Bis Mitte Mai will Kießler ein vorläufiges WM-Team zusammenstellen, das sich dann auch auf internationaler Ebene bei den drei Weltcups und den Europameisterschaften im Juni in Portugal beweisen soll. Kurz vor der WM wird noch mal aussortiert.

Kajak-Pilotin Tina Dietze gewann ihre ersten Rennen über 200 und 250 Meter locker. "Das gibt mir Selbstvertrauen. Ich hatte mir vorgenommen, unter den ersten Drei zu landen - somit war der Auftakt mehr als gelungen", sagte sie. Franziska Weber, mit der Dietze in London Gold im K2 geholt hatte, wurde einmal Zweite und einmal Dritte. Auch die inzwischen 35 Jahre alte Katrin Wagner-Augustin machte mit den Plätzen zwei und drei ihre WM-Ambitionen deutlich.

Bei den Mittelstrecken-Canadiern der Männer überzeugten die Olympiasieger Brendel und Kretschmer im Testlauf über 250 Meter. Kurt Kuschela blieb mit Platz acht als einziger Goldmedaillengewinner leicht hinter den Erwartungen. Besser lief es für Umsteiger Stefan Holtz: Der bisherige 1000-Meter-Paddler sattelte im Winter auf die 200-Meter-Distanz um - und besiegte prompt den bisher besten Canadier-Sprinter Stefan Kiraj. "Ich bin erst seit fünf bis sechs Wochen im Sprinttraining und hätte nicht gedacht, dass es vom ersten bis zum letzten Schlag schon so gut läuft", befand Holtz.

Nicht ganz optimal präsentierte sich sein bisheriger C2-Partner Tomasz Wylenzek, der über dieselbe Distanz im Endlauf im hinteren Feld landete. Zusammen hatten beide vor zwei Jahren noch den WM-Titel bejubelt.

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