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FIFA-Chefermittler in Russland unerwünschte Person

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FIFA-Chefermittler in Russland unerwünschte Person

14.04.2013, 15:51 Uhr | dpa

Moskau (dpa) - Der Chefermittler der FIFA-Ethikkommission, Michael Garcia, ist vom künftigen WM-Gastgeber Russland zur unerwünschten Person erklärt worden.

Grund ist Garcias politische Vergangenheit in den USA. Garcia sei als Jurist in New York mitverantwortlich gewesen für die umstrittene Inhaftierung des russischen Waffenhändlers Viktor Bout, berichteten Medien in Moskau.

"Die FIFA hat zu diesem Zeitpunkt keinen Kommentar zu diesem Thema abzugeben", teilte die Medienabteilung des Fußball-Weltverbandes auf Anfrage mit.

Garcia ist einer der wichtigsten Aufklärer von FIFA-Präsident Joseph Blatter bei diversen Skandalen im Weltverband. Derzeit untersucht er die Korruptionsvorwürfe um den früheren Vermarkter ISL und die umstrittene WM-Vergabe 2022 an Katar.

Garcia steht auf einer schwarzen Liste Russlands mit insgesamt 18 US-Bürgern. Ihnen ist die Einreise verwehrt. Das Außenamt des Gastgebers der Fußball-WM 2018 reagiert damit auf ähnliche Sanktionen der USA gegen 18 Russen.

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