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Spanische und italienische Presse lobt Alonso und Ferrari

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Spanische und italienische Presse lobt Alonso und Ferrari

15.04.2013, 13:16 Uhr | t-online.de, sid, dpa

. Fernando Alonso (Quelle: dpa)

Fernando Alonso heißt der Sieger beim Großen Preis von China. (Quelle: dpa)

Lob für Fernando Alonso, Spott und Häme für die Reifen: Während die spanischen und italienischen Zeitungen den Sieger von Shanghai und sein Ferrari-Team feiern, geht insbesondere die englische Presse hart mit den Pneus von Pirelli ins Gericht.

"Wann haben wir das letzte Mal einen Ferrari dieser Art gesehen?" fragt die "Gazzetta dello Sport" und gibt sogleich die Antwort: "Das war in der fernen Ära Schumacher, als Ferrari Jahr für Jahr die F1 dominierte und ihre Herrschaft fast langweilig war. Das Ferrari-Team von heute langweilt nicht, sondern beeindruckt."

"Ferrari ist einfach perfekt"

"Corriere dello Sport" spricht von einem "Meisterwerk Alonso". Allerdings warnt die italienische Zeitung, davor Vettel angesichts seines vierten Platzes "zu unterschätzen". Das sieht auch "Tuttosport" so. Aber das Blatt gibt auch zu bedenken: "Wenn Vettel nicht auf seine Weise, also an der Spitze, fahren kann, ist er weniger stark als sonst."

Lob gab es für das Team des Siegers und den Fahrer: "Ferrari ist einfach perfekt, das Team hat aus dem Rennen das Beste gemacht. Alonso ist einfach großartig, vor allem wegen seiner Kaltblütigkeit in den Schlüsselmomenten des Rennens."

Ist Red Bull nervös?

"Corriere della Sera" will bei Red Bull "Nervosität im Team" festgestellt haben. Das Team erlebe nun "einen heiklen Moment, denn die haben eine Serie peinlicher Fehler gemacht".

Und "Repubblica" analysiert: "Red Bull scheint sich selbst im internen Streit verloren zu haben. Neweys Team scheint weniger Stabilität als in der Vergangenheit zu haben."

Spanien träumt vom dritten Titel für Alonso

Nicht nur bei der spanischen "As" weckt der Sieg von Alonso Hoffnungen: "Der große Sieg von Ferrari erlaubt es, vom Titelgewinn zu träumen. Alonso ist der rote Kaiser."

Ins gleiche Horn stößt die "Marca": "Alonso löst die Euphorie aus. Es werden noch mehr perfekte Rennen kommen. Alonso übertrifft alles in China. Ein perfektes Rennen, in dem er keinen Rivalen hatte. Er entschied das Rennen in den ersten 20 Runden.

"Für die Zuschauer wäre die beste Strategie gewesen, zu Hause zu bleiben"

Lob gab es für den Spanier auch von der Daily Mail: "Alonsos Sieg rechtfertigte sicherlich die Theorie, dass er zu den klügsten Fahrern gehört, was die Umsetzung eines Plans angeht." Sorgen bereiten der englischen Zeitung aber die Reifen, die in China einen großen Teil zum Sieg des Ferrari-Piloten beigetragen haben: "Ob diese derzeitige Version der Formel 1 das ist, worum es in dem Sport wirklich geht, steht nun zur Debatte."

Nico Rosberg: "Rennen war ernüchternd!"

Der hochmotivierte Mercedes-Pilot wird von seinem Auto ausgebremst.

Der hochmotivierte F1-Pilot wird von seinem Auto ausgebremst.


Der "Guardian" lästert dann auch: "Das Rennen war eine Gummi-Fest. Die Leute bezahlen nicht teure Tickets, um Reifenwechsel zu sehen. Für die Zuschauer wäre die beste Strategie gewesen, zu Hause zu bleiben"

Der Daily Telegraph merkt spöttisch an: "Die Fahrer in China benötigten weniger ein Renn-Gehirn als einen erweiterten Chemie-Abschluss." Und die Times fordert die "blamierte Formel 1" auf zu erklären, "weshalb Fahrer um Erlaubnis bitten mussten, in einem Event mitzufahren, das mehr mit chemischem Ingenieurswesen zu tun haben schien als mit Sport."

"Gewagte Reifenstrategie ging nicht ganz auf"

Der Schweizer "Tages-Anzeiger" sieht in den Pirelli-Reifen einen Wettbewerbsnachteil für Vettel und Red Bull: "Den Titelverteidiger treffen die Neuerungen am härtesten. Red Bull hat auch in diesem Jahr ein besonders schnelles Auto gebaut. Für einige Gummimischungen ist es offenbar sogar zu schnell."

Allerdings - so merkt die "Neue Zürcher Zeitung" an - müsse das Team seine "die gewagte Reifenstrategie" hinterfragen. Denn im Gegensatz zu den Favoriten mit harten Reifen zu beginnen und dann auf die weniger haltbaren weichen Pneus umzusteigen, ging nicht ganz auf."

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