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Anonymous droht Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit Hackerangriff

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Hacker-Angriff auf Ecclestone geplant

17.04.2013, 08:07 Uhr | sid

Anonymous droht Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit Hackerangriff. Eine Absage des Bahrain-Rennens kommt für Bernie Ecclestone nicht in Frage (Quelle: imago/Crash Media Group)

Eine Absage des Bahrain-Rennens kommt für Bernie Ecclestone nicht in Frage (Quelle: Crash Media Group/imago)

Die Hacker-Organisation Anonymous hat Formel-1-Boss Bernie Ecclestone mit einem Internet-Angriff gedroht, sollte der umstrittene Grand Prix von Bahrain am Sonntag nicht abgesagt werden. "Bernie Ecclestone und die königliche Familie haben nichts gelernt", hieß es in einer Mitteilung der Internet-Aktivisten, "wir werden dich und die Regierung von Bahrain aus dem World Wide Web entfernen. Wir fordern Bernie auf, solange noch Zeit ist - sag dein Blutrennen ab."

Bereits im vergangenen Jahr hatte Anonymous die offizielle Formel-1-Homepage gehackt und das Banner "Operation Bahrain" darauf gepostet.

"Sie sind gewarnt"

Sollte Ecclestone nicht auf die Forderungen eingehen, will Anonymous persönliche Daten derjenigen Personen veröffentlichen, die das Rennen in irgendeiner Weise unterstützen. "Sie sind gewarnt", hieß es, "Anonymous wird Ihnen nicht erlauben, ein Rennen abzuhalten, das mit dem Blut unserer die Freiheit liebenden Genossen in Bahrain getränkt ist."

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Seit zwei Jahren kämpfen Oppositionelle der mehrheitlich schiitischen Bevölkerung für mehr Rechte in Bahrain, das seit Jahrhunderten von der Herrscherfamilie Al-Khalifa regiert wird - einer sunnitischen Dynastie. 80 Menschen sind in dem autoritären Land seit dem Ausbruch des Arabischen Frühlings Anfang 2011 ums Leben gekommen. Allein in diesem Monat sollen bisher rund 100 Aktivisten eingesperrt und 30 verletzt worden sein. 2011 war das Rennen in Bahrain abgesagt worden, nachdem die aufkommenden Unruhen von Truppen aus dem benachbarten Saudi-Arabien blutig niedergeschlagen worden waren.

Überraschender Sinneswandel bei Ecclestone

Zuletzt hatte Ecclestone überraschend Verständnis für die anhaltenden Proteste gezeigt. Er kündigte an, sich im Vorfeld des umstrittenen Rennens mit Vertretern der Opposition treffen zu wollen. "Ich freue mich, mit jedem über die Probleme zu reden", sagte der Brite im Gespräch mit englischen Medien. Dabei betonte der 82-Jährige auch, sich bereits im vergangenen Jahr mit Gegnern des Regimes getroffen zu haben. "Ich hege große Sympathien für sie", sagte der Brite, der lange Zeit bestritten hatte, dass in Bahrain überhaupt demonstriert wird.

Ecclestone hofft, dass die Proteste nicht das Rennen überschatten werden. "Wenn es irgendwelche Probleme gibt, und offensichtlich gibt es Probleme, sonst würden die Menschen nicht demonstrieren, hoffe ich, dass sie ausgeräumt werden können", sagte er: "Ich glaube nicht, dass Menschen, die sich für ihre Überzeugungen streiten, schlechte Menschen sind. Und ich glaube nicht, dass sie versuchen, andere zu verletzen, um ihren Standpunkt klarzumachen."

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