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Rogge: Keine Angst vor Terror bei Olympia

17.04.2013, 18:52 Uhr | dpa

Rogge: Keine Angst vor Terror bei Olympia. IOC-Präsident Jaques Rogge hat volles Vertrauen in die Olympia-Organisatoren.

IOC-Präsident Jaques Rogge hat volles Vertrauen in die Olympia-Organisatoren. (Quelle: dpa)

Boston/Berlin (dpa) - Nach den tödlichen Bombenanschlägen beim Boston-Marathon stehen die Sicherheitskonzepte großer Sportveranstaltungen weltweit auf dem Prüfstand.

IOC-Präsident Jacques Rogge hat dabei volles Vertrauen in die Maßnahmen, über die etwa die Macher der Olympischen Winterspiele 2014 im russischen Sotschi und der Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro nachdenken. "Wir haben gut entwickelte Pläne, die alle Eventualitäten abdecken", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Indes kündigten die Veranstalter in Boston eine Austragung des Marathons auch im nächsten Jahr an. Der traditionelle Wettkampf sei ein "wesentlicher Bestandteil" der Gesellschaft, meinte Thomas Grilk, Geschäftsführender Direktor des Ausrichters Boston Athletic Association (BAA), in einer Mitteilung. "Wir fühlen uns verpflichtet, diese Tradition mit der Austragung des 118. Boston-Marathons 2014 fortzusetzen." Am Montag waren drei Menschen getötet und mehr als 170 verletzt worden.

Als Reaktion auf den Terrorakt will London vor dem Marathon am Sonntag mehr Polizisten einsetzen. Zum Marathon in Hamburg ist keine Erhöhung der Sicherheitsstufe geplant. Olympia ist nach Meinung von Rogge sicher. "Die Sicherheit bei Olympischen Spielen liegt in der Verantwortung der lokalen Behörden. Wir haben keine Zweifel, dass die Gastgeber der künftigen Spiele diese Aufgabe im Griff haben", erklärte der Belgier.

Der frühere DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn warnte vor übereilten Schlüssen und reflexartigen Rufen nach mehr Polizei oder Militär. "Leider ist es so, dass nach Anschlägen wie jetzt in Boston oft weltweit nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen gerufen und mehr Einschnitte in die Freiheitsrechte der Bürger gefordert werden", sagte der Experte der Tageszeitung "Die Welt".

"Ich glaube, dass mehr Polizei, mehr Militär und mehr Restriktionen nicht immer die beste Lösung sind." Spahn war für den Deutschen Fußball-Bund bei der WM 2006 in Deutschland für die Sicherheit verantwortlich. Gerade nach einem Ereignis wie beim Boston-Marathon müsse "objektiv und ohne Vorbehalte untersucht werden, ob es eine Möglichkeit hätte geben können, den Vorfall zu verhindern". Bei Veranstaltungen ohne Türen oder Sicherheitsringe könne es "nie eine hundertprozentige Sicherheit geben".

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