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Hambüchen macht Dutzend voll - Nguyen im EM-Finale

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Hambüchen macht Dutzend voll - Nguyen im EM-Finale

17.04.2013, 19:21 Uhr | dpa

Hambüchen macht Dutzend voll - Nguyen im EM-Finale. Fabian Hambüchen hat das Finale in Moskau erreicht.

Fabian Hambüchen hat das Finale in Moskau erreicht. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Die winzige Unachtsamkeit hatte keine schwerwiegenden Folgen. Fabian Hambüchen machte am Mittwoch in Moskau das Dutzend voll und ist zum zwölften Mal bei internationalen Turn-Meisterschaften oder Olympia in ein Reck-Finale eingezogen.

Gleichfalls aussichtsreich im Medaillenkampf sind Marcel Nguyen (Barren, Ringe) und Matthias Fahrig (Boden, Sprung). Andreas Toba aus Hannover zog mit Rang 13 in die Endrunde der Mehrkämpfer ein. Damit stehen wie im Vorjahr in Montpellier für die Deutschen sechs Finalplätze zu Buche. "Da kann man nicht meckern", sagte DTB-Präsident Rainer Brechtken zufrieden.

"Wichtig war heute, ordentlich durchzukommen. Die Kampfrichter haben brutal gewertet", sagte Fabian Hambüchen. Von seinem Fehler beim Adler mit ganzer Drehung ließ er sich nicht erschüttern. Er kam dabei nicht über den Handstand hinweg und musste seine Übung in entgegengesetzter Richtung fortsetzen. "Im Finale werden die Karten völlig neu gemischt", urteilte Hambüchen, der seinen insgesamt siebten EM-Titel anpeilt.

"Es war mein erster Wettkampf nach langer Zeit und da bin ich nicht unzufrieden." Zuletzt war der Hesse Anfang November 2012 bei einem internationalen Wettkampf angetreten. Dann hatte er sich auf sein Studium an der Sporthochschule Köln konzentriert und wegen einer Fingerverletzung seinen geplanten Saisoneinstieg verschoben.

Die Kampfrichter zogen dem dreimaligen Reck-Europameister ein Zehntel beim Ausgangswert und drei Zehntel für den Zwischenschwung ab, doch reichten 14,80 Punkte im Sportkomplex Olimpiski zu Platz fünf des Vorkampfes.

Titelverteidiger Marcel Nguyen konzentriert sich in Moskau auf sein Lieblingsgerät Barren und ist nach Platz vier (15,566 Punkte) nun heißer Medaillenanwärter am Sonntag. Der goldene Hattrick nach 2011 und 2012 scheint weiter möglich. "Ich hatte ein paar kleinere Wackler, drei bis vier Zehntel mehr sind drin", meinte er zuversichtlich. "Irgendwie war ich heute nervös, aber jetzt bin ich im Finale. Da fällt der Druck etwas ab." An den Ringen schaffte er als Beigabe mit Platz sechs ein weiteres Finale.

Begleitet werden die beiden Olympia-Helden in den Finals von Matthias Fahrig, der im Vorjahr die London-Teilnahme verpasst hatte und nun mit dem Einzug in zwei Finals ein starkes Comeback feierte. 15,366 Punkte reichten trotz einen Schrittes nach der letzten Akrobatik-Bahn zu Platz vier in dem Weltklassefeld am Boden. "Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Aber an den Ständen muss ich arbeiten. Nur dann geht's im Finale weiter nach vorn", gab er sich selbstkritisch. Beim Sprung zog Fahrig mit zwei sicheren Sätzen als Fünfter ins Feld der besten Acht ein.

Den sechsten Finalplatz für das deutsche Team erkämpfte Andreas Toba im Mehrkampf, obwohl der EM-Debütant mit seiner Übung haderte. 83,723 Punkte reichten für ihn nur zu Platz 13, vor allem weil sich der Niedersachse einen gravierenden Patzer am Barren leistete und den Abstieg nur mit Mühe vermeiden konnte. "Dazu kamen noch zu viele kleine Fehler, aus denen ich bis zum Finale lernen muss", schlussfolgerte Toba, der als einziger Deutscher im Sechskampf startet, nachdem Nguyen und Hambüchen verzichtet hatten.

"Im Jahr eins nach Olympia ist die Quali gut gelaufen. Wir haben unsere Chancen genutzt", resümierte Wolfgang Willam, der Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes (DTB). "Die Mischung aus erfahrenden Leuten und jungen Debütanten wollen wir weiter durchziehen, um auch in Rio erfolgreich zu sein", fügte er an.

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