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Red Bull: Mateschitz droht wegen Teamorder-Zoff mit Ausstieg

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Droht Vettel-Boss Mateschitz mit Ausstieg?

19.04.2013, 07:39 Uhr | t-online.de

Red Bull: Mateschitz droht wegen Teamorder-Zoff mit Ausstieg. Weltmeister Sebastian Vettel hat derzeit nicht viel zu lachen. (Quelle: dpa)

Weltmeister Sebastian Vettel hat derzeit nicht viel zu lachen. (Quelle: dpa)

Der Streit zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und Mark Webber schwelt noch immer. Nun sorgt kurz vor dem Start des vierten Saison-Rennens in Bahrain eine Meldung des Fachmagazins "Auto Motor und Sport" für zusätzliche Unruhe beim Formel-1-Team Red Bull.

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Die Piloten sollen ihr Auto bekleben. Das geht gehörig schief. Video

Demnach nerven Firmenchef Dietrich Mateschitz die Querelen im Rennstall. Angeblich soll der Milliardär nicht nur die umstrittene Stallorder verboten, sondern auch mit dem Ende des Formel-1-Engagement gedroht haben, falls sich ein Chaos wie in Malaysia wiederholt.

Marko: "Da ist nichts dran"

Dort hatte Vettel entgegen der Anordnung des Teams den in Führung liegenden Webber überholt und dem Australier damit den Sieg vor der Nase weggeschnappt. Seither herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Red-Bull-Piloten. Vettel goss zuletzt sogar noch einmal Öl ins Feuer. "Mark hatte den Sieg nicht verdient. Er hat mich nie unterstützt", sagte er.

Immer wieder versuchen die Teamverantwortlichen die Wogen zu glätten - bislang ohne Erfolg. Dass Mateschitz wegen des Zoffs aber aus der Formel 1 aussteigen könnte, hält  Motorsportchef Helmut Marko für ausgeschlossen. "Blödsinn. Da ist nichts dran", zitiert ihn "Bild.de“.

Villeneuve: "Teamkrieg macht Red Bull fertig"

Trotzdem: Die andauernde Unruhe im Team ist für alle Beteiligten wenig förderlich. Immerhin will Vettel in diesem Jahr zum vierten Mal Weltmeister werden - und es sind erst drei Rennen gefahren. In China am vergangenen Wochenende lief schon vieles unrund - für Ex-Weltmeister und TV-Experte Jacques Villeneuve kein Zufall.

"Das Team zahlt den Preis für die negative Energie, die sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Das macht alle müde, man arbeitet angespannter als sonst“, sagte der Kanadier kürzlich und brachte die derzeitige Situation beim Weltmeister-Team auf den Punkt: "Der Teamkrieg macht Red Bull fertig."

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