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Volleyball-Traumfinale: Berlin kontra Friedrichshafen

19.04.2013, 11:18 Uhr | dpa

Volleyball-Traumfinale: Berlin kontra Friedrichshafen. Der Berliner Robert Kromm versucht den Friedrichhafener Block zu überwinden.

Der Berliner Robert Kromm versucht den Friedrichhafener Block zu überwinden. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) – Es ist das Traumfinale im deutschen Volleyball: Seit 16 Jahren wandert der Meistertitel zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem aktuellen Titelverteidiger Berlin Volleys - ehemals SCC Berlin - hin und her.

Am Sonntag stehen sich beide Mannschaften im ersten Finalspiel um die deutsche Meisterschaft in der Berliner Max-Schmeling-Halle wieder gegenüber.

1997 ist mit Bayer Wuppertal letztmals ein anderer Club deutscher Meister geworden. Wobei die Triumphe im internen Zirkel recht ungleich verteilt sind: Der VfB durfte sich seither ein Dutzend Mal als Meister feiern lassen, die Berliner standen in dieser Zeit dreimal ganz oben.

Die Friedrichshafener mit dem ehemaligen Bundestrainer Stelian Moculescu weisen die Favoritenrolle aber dieses Mal zurück: "Das ist ein Finale auf Augenhöhe", sagte der Rumäne. "Berlin geht als leichter Favorit ins Finale", meinte sogar VfB-Mittelblocker Max Günthör: "Es wird schwierig für uns."

Kaweh Niroomand, der Manager der Berlin Volleys, hielt dagegen: "Ich sehe im Moment nicht unbedingt, dass eine der beiden Mannschaften die Nase entscheidend vorne hat." Gespielt wird in einer Serie Best of five, das Ticket für die neue Champions-League-Saison haben beide schon in der Tasche.

Der mentale Trumpf für Berlin: Das Team des australischen Trainers Mark Lebedew hat in der Bundesliga-Hauptrunde Friedrichshafen zweimal bezwungen (3:1 und 3:2) und ohnehin nur eines von 20 Spielen verloren. "Unsere Mannschaft ist eine starke Einheit", unterstrich Volleys-Angreifer Robert Kromm.

Friedrichshafen kassierte in der normalen Bundesliga-Runde zwar die für sie ungewöhnlich hohe Anzahl von sieben Niederlagen, bewies aber in den Playoffs spätestens im souverän bewältigten Halbfinale gegen Vizemeister Generali Haching gewachsene Stabilität. "Wir sind in einer Form, die wir in der gesamten Hinrunde nicht hatten", betonte Günthör.

Einen Grund hat Berlins Manager Niroomand in einem VfB-Neuzugang erkannt, "den sie vor den Playoffs so ein bisschen versteckt hatten". Der 2,01 Meter große Außenangreifer Walentin Bratojew, ein 25-jähriger Bulgare, pausierte nach seiner Verpflichtung lange Zeit verletzungsbedingt, entfaltete dann aber in den Playoffs in Aufschlag und Angriff eine beeindruckende Klasse.

Berlin hätte in der Finalserie bei ausgeglichenem Verlauf ein Heimspiel mehr. "Der Heimvorteil bekommt erst dann Gewicht, wenn wir das erste Spiel gewinnen", warnte Niroomand. Und Volleys-Trainer Lebedew wies darauf hin: "In der vorigen Saison sind wir auch als Dritter in die Playoffs gestartet und am Ende waren wir Meister."

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