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Forsche Töne im Fechter-Bund - "Konsequenzen ziehen"

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Forsche Töne im Fechter-Bund - "Konsequenzen ziehen"

21.04.2013, 11:21 Uhr | dpa

Forsche Töne im Fechter-Bund - "Konsequenzen ziehen". Gordon Rapp kündigt für verfehlte Zielvereinbarungen Konsequenzen an.

Gordon Rapp kündigt für verfehlte Zielvereinbarungen Konsequenzen an. (Quelle: dpa)

Tauberbischofsheim (dpa) - Der Deutsche Fechter-Bund macht Druck auf Athleten und Trainer. Klare Ansage: Wer künftig nicht mitzieht und Zielvereinbarungen verfehlt, muss im schlimmsten Fall mit dem Verlust des Kader- oder Arbeitsplatzes rechnen.

"Notfalls müssen wir auch Konsequenzen ziehen", sagte Fechter-Chef Gordon Rapp während der nationalen Florettmeisterschaften in Tauberbischofsheim.

Rapp und der neue Sportdirektor Sven Ressel werden von der Sorge getrieben, den Anschluss an die internationale Elite zu verlieren. Bei der Junioren-WM im kroatischen Porec gab es nur eine Medaille - eine schwache Bilanz. "Das entspricht nicht unserem Anspruch", sagte Rapp. Auch Olympia war mit Silber für Britta Heidemann und Bronze für das Herrenflorett-Team nicht restlos befriedigend.

Jetzt sollen laut Rapp "Hängematten und andere festgefahrene Dinge" abgeschafft werden. Man hat eine gewisse Bequemlichkeit ausgemacht, hauptsächlich bei Trainern der zweiten Reihe. Der Verband hat sich schon seit längerem ein Durchgriffsrecht auf alle Ebenen festschreiben lassen: Man will die Dinge so gestalten können, dass 2020 eine Art großer olympischer Durchbruch erzielt werden wird.

Rapp ist von Einzelmaßnahmen überzeugt und meinte: "Wir stellen schon fest, dass wir deutlich intensiver an einem System der positiv-kreativen Unruhe arbeiten." Zentrale Trainingssteuerung, ein deutlich höherer Aufwand bei Leistungsdiagnostik, Video- und Gegneranalyse sind Beispiele dafür, wo angesetzt werden soll. "Wer da nicht mitzieht, wird sehen, wo er landet", drohte Ressel.

Der personelle Status quo im Topbereich wird indes noch mindestens bis Rio 2016 erhalten bleiben. Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink ist zurückgetreten, die anderen "Magneten", wie Rapp sie bezeichnete, sind die Olympia-Zweite Britta Heidemann, die ehemaligen Weltmeister Peter Joppich und Nicolas Limbach oder der frühere Europa-Titelträger Jörg Fiedler.

Auch die 37-jährige Imke Duplitzer, Olympia-Fünfte von 2008, spielt weiter eine Degen-Hauptrolle - mangels Nachwuchs. Rapp: "Wer sich für Rio qualifiziert, wird mitgenommen." Das ist deutlich. Klar ist aber auch, dass der Prozess nirgendwo stoppen darf, will der DFeB 2020 den großen Angriff starten.

Dabei wäre auch mehr Geld erwünscht. Eine Million Euro gibt es jährlich für das Leistungsfechten. Zu wenig, um auch mal einen internationalen Top-Coach verpflichten zu können, von dem der gesamte Verband profitieren würde. Ressel: "Wir würden schon gern mal einen hochkarätigen Trainer aus dem Ausland verpflichten."

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