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Hacker will Karriere fortsetzen: "Ziel ist Rio 2016"

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Hacker will Karriere fortsetzen: "Ziel ist Rio 2016"

21.04.2013, 15:17 Uhr | dpa

Hacker will Karriere fortsetzen: "Ziel ist Rio 2016". Marcel Hacker hat das Einer-Finale auf der Duisburger Wedau gewonnen.

Marcel Hacker hat das Einer-Finale auf der Duisburger Wedau gewonnen. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Kaum hatte er am Siegersteg angelegt, ließ Marcel Hacker auch verbal die Muskeln spielen. Nur wenige Minuten nach seiner Triumphfahrt bei den Deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf der Duisburger Wedau beendete Marcel Hacker das lange Rätselraten über seine Zukunft.

"Mein Ziel ist Rio 2016 - wenn die Leistung stimmt und die Gesundheit mitmacht", kommentierte der 35 Jahre alte Ruder-Routinier seinen insgesamt achten nationalen Einer-Titel forsch.

Die Gedanken an ein Karriereende hat er mittlerweile verworfen. Ermutigt durch den deutlichen Erfolg vor den Vierer-Olympiasiegern Karl Schulze (Dresden) und Laurenz Schoof (Rendsburg) meldete der Skiff-Weltmeister von 2002 wieder einmal Ansprüche auf den Rollsitz im DRV-Skiff an: "Ich habe gezeigt, dass ich den deutschen Einer fahren kann."

Mit seiner unerwarteten Ankündigung konterkarierte der Seriensieger die ursprünglichen Planungen der Verbandsspitze. Schließlich war noch in London von einem Generationswechsel die Rede. Nach langer Kontinuität im Einer, den Hacker auf nationaler Ebene mit kurzer Unterbrechung fast 15 Jahre dominiert hatte, sollten Jüngere für Rio 2016 aufgebaut werden. Doch mit der Rückkehr zu seinem Heimatclub nach Magdeburg in diesem Jahr setzte bei Hacker ein Sinneswandel ein. Die Aussicht, als dann 39-Jähriger zum fünften Mal bei Olympia dabei zu sein, erschien mit einem Mal verlockend: "Das ist mit meiner Familie abgesprochen - sie stimmt zu."

Noch immer ist kein junger deutscher Einer-Ruderer in Sicht, der Hacker ernsthaft Paroli bieten könnte. Nicht zuletzt deshalb stimmte Marcus Schwarzrock den Plänen zu. "Marcel ist unser bester Skuller. Wenn er die Leistung bringt und uns international gut vertritt, ist das eine gute Sache", befand der neue DRV-Cheftrainer.

Die Ankündigung von Hacker drängte die Ergebnisse in den anderen Bootsklassen in den Hintergrund. Den Sieg im Zweier ohne Steuermann sicherten sich Felix Drahotta und Anton Braun (Leverkusen/Berlin) vor Andre Sieber/Philipp Naruhn (Halle/Saale/Pirna) ins Ziel. Die aus dem Gold-Achter von London verbliebenen Richard Schmidt/Eric Johannesen (Trier/Hamburg) und Kristof Wilke/Maximilian Reinelt (Radolfzell/Ulm) mussten sich mit den Rängen drei und vier begnügen. Traditionell dürfen die Ruderer aus den besten vier Teams auf die Gunst von Trainer Ralf Holtmeyer hoffen, der im Mai den neuen Deutschland-Achter vorstellen will.

Im Frauen-Einer siegte Annekatrin Thiele (Leipzig) knapp vor Carina Bär (Heilbronn). Im ungesteuerten Frauen-Zweier dominierten Kerstin Hartmann/Marlene Sinnig (Ulm/Krefeld).

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