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Hertha BSC Berlin feiert vorzeitig den Aufstieg

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Lasogga schießt Hertha in die Bundesliga

22.04.2013, 07:10 Uhr | dpa, sid

Hertha BSC Berlin feiert vorzeitig den Aufstieg. Berlins Aufstiegsheld Pierre-Michel Lasogga. (Quelle: dpa)

Berlins Aufstiegsheld Pierre-Michel Lasogga. (Quelle: dpa)

Die Hauptstadt ist wieder erstklassig. Dank des späten 1:0-Siegtreffers von Pierre-Michel Lasogga gegen den SV Sandhausen feiert Hertha BSC schon am 30. Spieltag der 2. Bundesliga den sechsten Aufstieg der Vereinsgeschichte. Bei 14 Punkten Vorsprung auf Relegationsrang drei ist den Berlinern die Rückkehr in die Eliteliga nicht mehr zu nehmen.

Der Tabellenzweite Eintracht Braunschweig muss sich dagegen noch ein wenig gedulden. Die Niedersachsen ließen beim 1:1 im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue Punkte liegen, haben bei zehn Zählern Vorsprung auf Rang drei aber weiter eine komfortable Ausgangsposition. Im Abstiegskampf ergatterte Dynamo Dresden drei Punkte. Die Sachsen gewannen gegen Energie Cottbus mit 1:0 und liegen nur noch einen Zähler hinter einem Nichtabstiegsrang.

Sandhausen gibt lange den Partyschreck

341 Tage nach dem skandalösen Relegationsspiel bei Fortuna Düsseldorf und dem damit verbundenen Gang in die Zweitklassigkeit hat Hertha BSC den direkten Wiederaufstieg perfekt gemacht. Noch nie gelang dem Hauptstadtklub so früh in der Saison die Rückkehr in die Bundesliga, erstmals dürfte die alte Dame dabei vor den eigenen Fans feiern. Euphorisiert zeigten sich die knapp 52.135 Zuschauer im Olympiastadion schon vor dem Anpfiff. "Nie mehr 2. Liga", schallte es durch das Stadion - doch ihre Mannschaft tat ihnen zu Beginn nicht den Gefallen eines schnellen Tores.

Zwar waren die Berliner klar spielbestimmend, doch Torchancen blieben Mangelware. Sandhausen-Trainer Hans-Jürgen Boysen hatte sich gegen den besten Angriff der Liga eine besondere Maßnahme ausgedacht. Mit einer Fünfer-Abwehrkette versuchte er das Berliner Offensivspiel zu unterbinden. Es gelang. Nach bereits 25 Minuten reagierte Luhukay auf das Abwehrbollwerk und stellte auf Dreierkette um. Doch die Berliner brauchten weiter Geduld. Fast wie bei einem Handballspiel sortierten sich die Gäste um den eigenen Kasten.

"Krönung einer überragenden Saison"

Erst kurz vor der Halbzeit kam nach einer Ecke Sandro Wagner per Kopf zu einer ersten echten Chance. Zur Halbzeit gab es sogar Pfiffe. Auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten änderte sich das Bild nicht. Gehemmt und uninspiriert agierten die Berliner Spieler gegen den tiefstehenden Gegner. Selbst die gefürchteten Freistöße von Topscorer Ronny brachten keine Torgefahr. In der 66. Minute setzte der Brasilianer einen ruhenden Ball knapp neben das Tor.

Taktisch diszipliniert wehrten die Sandhausener Angriff um Angriff der Berliner ab, die sich schon ab der 60. Minute bei jeder Aktion beeilten und teilweise ihrem Gegner die Bälle holten. Doch fünf Minuten vor dem Ende traf Lasogga und erlöste die Hertha-Fans. "Das ist die Krönung einer überragenden Saison", sagte Manager Michael Preetz.

Drei Rote Karten in Braunschweig und Dresden

Eintracht Braunschweig reichte ein Tor von Mirko Boland (39.) nicht zum Sieg über den Außenseiter Aue. Die Gäste aus dem Erzgebirgen glichen durch Oliver Schröder (80.) aus und hatte sogar Chancen für drei Punkte. Jan Hochscheidt (64.) scheiterte mit einem Handelfmeter an Eintracht-Keeper Marjan Petkovic. Boland und Aues Verteidiger Tobias Nickenig sahen jeweils wegen Handspiels die Rote Karte. Das Unentschieden verdarb etwas die Partystimmung auf den Rängen. Die Niedersachsen können dennoch bereits am kommenden Freitag mit einem Sieg in Ingolstadt den ersehnten Aufstieg nach 28 Jahren endgültig perfekt machen.

Im Endspurt um den Klassenverbleib feierte Dynamo Dresden einen wichtigen Heimsieg über Cottbus und festigte mit 31 Punkten Relegationsplatz 16. Vor 29 153 Zuschauern im ausverkauften Glücksgas-Stadion machte der nach der Halbzeit eingewechselte Pavel Fort (53.) mit seinem ersten Saisontor den siebten Saisonerfolg der Dresdner perfekt. In der 88. Minute scheiterte Sebastian Schuppan zudem mit einem umstrittenen Foulelfmeter an Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum und verpasste so die Vorentscheidung. Der Cottbuser Julian Börner (32.) sah nach einem groben Foulspiel an Filip Trojan die Rote Karte. Energie wartet damit seit fünf Spielen auf einen Sieg.

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