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Nico Rosberg: Demütigung über 57 Runden

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Ernüchternde Demütigung über 57 Runden

21.04.2013, 18:32 Uhr | dpa, sid

Nico Rosberg: Demütigung über 57 Runden. Nico Rosberg (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Nico Rosberg startet in Bahrain von der Pole und kommt am Ende nur auf Rang neun. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Nico Rosberg stapfte völlig frustriert von der Strecke in der Wüste von Sakhir - dem Ort des Schreckens für den Mercedes-Star. "Morgens hatte ich mich noch auf das Rennen gefreut und dachte, das wird was - aber das war es dann. Das ist so ernüchternd - grausam", stammelte der 27-Jährige.

Von der Pole Position war Rosberg in den Grand Prix von Bahrain gegangen, knapp 13 Kilometer lag er in Führung - um dann eine Demütigung zu erleben. Nach vier Reifenwechseln landete er mit seinem Silberpfeil nur auf Rang neun.

Schon tags zuvor mit Zweifeln

Ein Jahr und fünf Tage hatte Rosberg auf die zweite Pole Position seiner Karriere warten müssen. Sollte Bahrain nach zwei Ausfällen und der umstrittenen Stallorder-Entscheidung von Malaysia zu Gunsten seines Teamkollegen Lewis Hamilton die Wende sein? Rosberg zumindest hatte schon unmittelbar nach dem Gewinn der Qualifikation leichte Zweifel, ob er auch im Rennen ganz vorne mitfahren könne.

"Da darf man nicht zu selbstbewusst werden. Es wird eng zugehen, keine Frage", hatte er dann auch erklärt. Das breite Grinsen war da schon einer leicht nachdenklichen Miene gewichen. Und Rosberg sollte recht behalten.

Rosberg: "Ich bin nur rumgerutscht"

In der dritten Runde schob sich der spätere Sieger Sebastian Vettel an ihm vorbei. Danach ging es munter weiter. Nach neun der insgesamt 57 für ihn qualvollen Runden hatte Rosberg bereits vier Plätze verloren.

"Ich bin nur rumgerutscht, von Runde eins ab. Dann waren natürlich die Hinterreifen komplett kaputt", klagte Rosberg. Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda stellte ernüchtert fest: "Beim Nico ging es rückwärts." Und Mercedes-Motorsport-Chef Toto Wolff erklärte nachdenklich: "Wir müssen sorgfältig analysieren, warum wir nicht den nötigen Speed hatten."

Hamilton macht hingegen Plätze gut

Dass es aber mit einem Silberpfeil auch anders geht, bewies Teamkollege Hamilton. Vom neunten Startplatz fuhr der Brite auf den fünften Rang vor. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis - es fühlt sich fast wie ein Sieg an", sagte der Ex-Weltmeister. In der Vorwoche war er in China von der Pole Position gestartet - und auf Platz drei gelandet.

Rosberg: "Schon ab Runde eins ging gar nichts"

Für den Formel-1-Pilot geht es in Bahrain drunter und drüber.

Für den Formel-1-Pilot geht es in Bahrain drunter und drüber.


Trotz der Freude über die eigene Leistung nahm er die schwache Performance von Rosberg mit Sorge zur Kenntnis. "Ich weiß gar nicht, wie groß das Problem ist, das wir haben. Bei Nicos Auto war irgendwas falsch, ein komplettes Desaster. Ich dachte, wir hätten alle Probleme gelöst. Wir müssen da was machen", sagte Hamilton.

Wobei er sich zumindest damit rühmen kann, schon jetzt nach nur vier Rennen mit 50 Punkten einen mehr als Vorgänger Michael Schumacher in der gesamten vergangenen Saison auf dem Konto zu haben. Rosberg hat derzeit gerade einmal 14 vorzuweisen.

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