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"Sebastian Vettel rächt sich auf der Strecke": Pressestimmen

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"Vettel rächt sich auf der Strecke"

22.04.2013, 12:57 Uhr | t-online.de, dpa, sid

"Sebastian Vettel rächt sich auf der Strecke": Pressestimmen. Sebastian Vettel zeigt den Vettel-Finger zum Triumph. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel zeigt den Vettel-Finger zum Triumph. (Quelle: xpb)

Es war eine Demonstration des Weltmeisters. Sebastian Vettel eilte der Konkurrenz beim Großen Preis von Bahrain davon und fuhr spielend leicht zu seinem zweiten Saisonsieg. Nun fragen sich alle: Wer soll den Weltmeister in dieser Form noch stoppen? "Vettel rennt Alonso davon", schrieb der "Corriere dello Sport".

Die internationale Presse huldigt dem Deutschen für seine Machdemonstration in der Wüste von Sakhir. "Je mehr seine Rivalen ihn beschimpfen, desto härter schlägt er zurück. Wenn seine historischen Rivalen versuchen, ihn psychologisch zu vernichten, rächt er sich auf der Strecke, indem er weit und breit dominiert und dem Rennen ein unglaubliches Tempo verleiht. Er siegt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, die er nicht zu verbergen versucht", schrieb "Repubblica". Während der Deutsche gefeiert wird, klagt Italien über das Pech Fernando Alonsos und England feiert den Spirit von McLaren. t-online.de fasst das Presse-Echo zusammen.

Italien:

"Tuttosport": "Alonso, der achte Gladiator. Obwohl sein Auto kaputt geht, erobert er auf wundersame Weise den achten Platz, Vettel ist jetzt wieder auf der Flucht. Er hat seinen Erfolg auf seine Fähigkeit aufgebaut, allein an der Spitze zu stehen, ohne mit Gegnern rivalisieren zu müssen. Wenn er als Hase davonrennen kann, ist er einmalig. Diesmal war Alonso außer Gefecht und Lotus weit entfernt."

"Corriere dello Sport": "Vettel-Show. Sebastian segelt auf den Flügeln des Erfolgs. Alonso und Massa vom Pech verfolgt. Selten war ein Team Opfer des Pechs wie Ferrari bei diesem GP in Bahrain, aus dem er mit nur vier Punkten hervorgeht. Die Schwierigkeiten Ferraris ebnen Vettel den Weg zu seinem zweiten Sieg in der Saison."

"Repubblica": "Je mehr seine Rivalen ihn beschimpfen, desto härter schlägt er zurück. Wenn seine historischen Rivalen versuchen, ihn psychologisch zu vernichten, rächt er sich auf der Strecke, indem er weit und breit dominiert und er dem Rennen ein unglaubliches Tempo verleiht. Sebastian Vettel ist der König Bahrains. Er siegt, wie es schon im vergangenen Jahr der Fall gewesen war. Er siegt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, die er nicht zu verbergen versucht."

"Corriere dello Sera": "Vettels Gang durch die Wüste hätte nicht bequemer sein können. Sein Red Bull fährt noch besser als erwartet und der Rivale Alonso, der einzige, der ihm Probleme hätte machen können, verschwindet schon zu Beginn des Duells. Der Spanier ist von seinem Auto verraten worden. Sein achter Platz ist zwar enttäuschend, bezeugt jedoch, dass Ferrari noch riesiges Potenzial hat".

"La Gazzetta dello Sport": "Vettel-Show. Seb dominiert. Was für ein Pech für Alonso und Massa."

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Für den Formel-1-Piloten geht es in Bahrain drunter und drüber. Video

Spanien:

"Marca": "Meisterliche Lektion von Vettel. Vettel lässt Sepang mit einem großen Sieg vergessen. Kaiserlicher Vettel. Er gab seinen beiden direkten Rivalen keine Chance. Alonso fährt ohne Netz."

"As": "Alonso wurde Achter aufgrund eines Ferrari-Fehlers. Vettel siegt in Bahrain. Alonso flügellos in Sakhir. Vettel dominiert. Vettel ist der König von Bahrain und der aktuellen Formel 1.

"Sport": "Alonsos schwärzester Tag. Vettel und sein Red Bull gehen spazieren an einem schwarzen Tag für Ferrari. Spektakulärer Sieg von Sebastian Vettel, er hat eine enorme Überlegenheit über alle seine Rivalen gezeigt. Der Schlüssel bei Alonsos Rennen war der Fehler beim DRS."

"El Mundo Deportivo": "Ferrari macht freie Bahn für Vettel. Alleiniger Sieg von Sebastian aufgrund der Anfangsprobleme beim DRS von Alonso. Sebastian Vettel hatte den GP von Bahrain unter Kontrolle."

"Superdeporte": "Vettel gewinnt an einem rabenschwarzen Tag für Ferrari. Der Deutsche setzt sich beim GP von Bahrain durch."

"El País": "Ein Defekt am Heckflügel des Ferrari von Alonso macht den Weg frei für den Meister aus Deutschland, der mit einem bis zum Ende anhaltenden teuflischen Rhythmus die Lotus-Piloten Räikkonen und Grosjean auf die Plätze verweist."

"El Mundo": "Nach dem Defekt am DRS-System von Alonso hat Vettel in Bahrain einen Spaziergang gemacht."

England:

"The Sun": "Seb herrscht in Bahrain. Sebastian Vettel behält seinen Titel beim Grand Prix von Bahrain nach dem Ausrollen zum Sieg vor dem Lotus-Duo Kimi Räikkönen und Romain Grosjean. Vettel beherrscht das Rennen, nachdem er in der dritten Runde Pole-Mann Nico Rosberg überholt hatte. Ferrari-Fahrer Fernando Alonso zeigt ein brillantes Rennen und wird Achter, obwohl er mechanische Probleme hat."

"Daily Mail": "Vettel cruist zu einem makellosen Sieg in Bahrain. Es war alles zu einfach für Vettel."

"The Guardian": "Es bedurfte einer besonderen Art des Tunnelblicks, den Grand Prix von Bahrain zu sehen und dabei den absurden Zirkus auszublenden, den Politiker, PR-Leute, Royals, Polizei, Sicherheitsbeamte und Aktivisten rund um das Rennen veranstalteten. Sollte Vettel seinen vierten WM-Titel und damit erneut Ferrari-Fahrer Fernando Alonso schlagen, könnte dieses Rennen als ein Wendepunkt gesehen werden."

"Daily Mirror": "Wüsten-Deja-vu: Ein Duell des McLaren-Duos und ein großartiger Sebastian Vettel, der zu einem komfortablen Sieg braust."

"The Times": "Lasst uns den Spirit von McLaren feiern, der beim Bahrain Grand Prix der Formel 1 den Sport zurückgebracht hat. Sie haben es abgelehnt, die gefürchtete Team-Order durchzusetzen, um ihren Nachwuchsmann Sergio Perez im Zaum zu halten. Sie ließen ihn seinen eigenen Wüstensturm entfachen und Jenson Button herausfordern, seinen älteren Teamkollegen und früheren Weltmeister."

"The Independent": "Es war eine derartige Überlegenheit des Red-Bull-Fahrers, der fast zehn Sekunden vor Kimi Räikkönen und dessen Lotus-Teamkollege Romain Grosjean gewann, dass sich das Interesse auf das gute, altmodische Rennen im Rückspiegel des Führenden konzentrierte. Von all den Duellen auf der Strecke war das zwischen den McLaren-Kollegen Button und Sergio Perez das intensivste."

Frankreich:

"L'Equipe": "Vettel erteilt eine Lektion. Sebastian Vettel fährt ein perfektes Rennen und gewinnt vor den beiden Lotus-Fahrern Kimi Räikkönen und Romain Grosjean."

"Liberation": "Vettel fährt davon, die anderen zerfleischen sich."

"Le Figaro": "Unantastbar. Sebastian Vettel stellt die Konkurrenz in den Schatten."

Österreich:

"Kurier": "Vettels Spazierfahrt durch die Wüste. In seinen schönsten Träumen hätte sich der Deutsche seinen Arbeitstag nicht so entspannt vorstellen können."

"Die Presse": "Sebastian Vettel hatte schon weitaus anstrengendere Arbeitstage erlebt. Der 25-Jährige agierte fehlerfrei, blieb in der Wüste von Bahrain ohne echten Konkurrenten."

"Österreich": "Vettel krönt sich zum Wüstenfuchs."

"Standard": "Sebastian Vettel und sein Red Bull gewannen den Grand Prix von Bahrain erneut sehenswert souverän. Nach spektakulärem Beginn zog der dreifache Weltmeister ruhig seine Runden in dem politisch so unruhigen Inselstaat im Persischen Golf."

"Kronen Zeitung": "Red-Bull-Superstar Vettel holt in Bahrain seinen 28. GP-Sieg und schickt die Konkurrenz in die Wüste - von der Teamspitze mit Lob überschüttet."

Schweiz:

"Neue Zürcher Zeitung": "Die Antwort des Champions. Vettel konnte es sich sogar leisten, am Ende mit sich selbst um die Wette und die schnellste Rennrunde zu fahren."

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