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Hoeneß will sich "zur Wehr setzen"

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Hoeneß will sich "zur Wehr setzen"

22.04.2013, 13:57 Uhr | dpa

Hoeneß will sich "zur Wehr setzen". Uli Hoeneß hat Medien mit juristischen Schritten gedroht.

Uli Hoeneß hat Medien mit juristischen Schritten gedroht. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Der aufsehenerregende Steuerfall von Bayern- Präsident Uli Hoeneß wird voraussichtlich zur Dauer-Affäre. Über die Länge der Untersuchungen machte Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich am Montag noch keine Angaben.

Nachdem er einen Rücktritt von seinen Ämtern beim deutschen Fußball-Rekordmeister aus München ausgeschlossen hatte, will auch Hoeneß selbst nicht für weitere öffentliche Aufklärung sorgen. Stattdessen geht der 61-Jährige Sportfunktionär schon wieder in die Offensive.

Zwei Tage nachdem die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München II wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung bekanntgeworden waren, drohte Hoeneß Medien mit juristischen Schritten. "Gegen die Exzesse in einigen Berichterstattungen werde ich mich anwaltschaftlich zur Wehr setzen", sagte er im "Münchner Merkur". Einer Münchner Zeitung kündigte der frühere Bayern-Manager an: "Für die wird das richtig teuer."

Mit Spannung wird der angekündigte Besuch von Hoeneß am Dienstag in der heimischen Allianz Arena beim Halbfinal-Hinspiel in der Champions-League-League gegen den FC Barcelona erwartet. Äußerungen zum schwebenden Verfahren soll es dabei allerdings nicht geben: "Ich werde einige Wochen ins Land ziehen lassen, ehe ich mich äußere", erklärte Hoeneß.

Dennoch wird der Fall die Münchner wohl noch für längere Zeit begleiten. "Das lässt sich rein zeitlich sehr schwer einschätzen, das hängt immer von der Fallgestaltung ab", sagte Staatsanwalt Heidenreich über das mutmaßliche Ausmaß der Ermittlungen. "Es müssen viele Dinge geprüft werden."

Heidenreich bestätigte, dass die juristische Maßnahme durch eine Selbstanzeige des Präsidenten des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München im Januar aufgenommen worden seien. Zu Details, Summen oder einer angeblich erfolgten Hausdurchsuchung machte er keine Angaben. "Zu Einzelheiten möchten wir uns nicht äußern."

Branchen-Kollegen wie Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zeigten sich "ein bisschen geschockt" über die unerwartete Offenbarung. "Wenn man die Fakten nicht kennt und vor allem Uli Hoeneß kennt - ich habe ihn im Laufe der Jahre als ganz großen Menschen kennengelernt - muss man sich zurückhalten", sagte der frühere Teamchef der deutschen Nationalmannschaft beim Pay-TV-Sender Sky.

Aus dem Bayern-Aufsichtsrat gab es zunächst keine Äußerung über den Vorsitzenden des Gremiums. Ein Sprecher des Hauptsponsors Telekom, für den Finanzvorstand Timotheus Höttges im Aufsichtsrat sitzt, verwies darauf, dass es sich um eine Privatangelegenheit von Hoeneß handele. "Kein Kommentar dazu von mir", sagte auch Willi Lemke, als Manager von Werder Bremen langjähriger Widersacher von Hoeneß. "Ich habe auch bei allen Anfragen gesagt, dass ich dazu nicht in einer Talkshow auftreten werde".

Die Selbstanzeige hänge mit einem Konto in der Schweiz zusammen, hatte Hoeneß dem "Focus" gesagt. Dort sorgt die Causa vor allem vor dem Hintergrund früherer Aussagen des Bayern-Präsidenten für deutliche Kritik. "Bis jetzt war er der erhobene Zeigefinger des deutschen Fußballs - doch nun richten sich die Zeigefinger auf ihn selbst", hieß es im Schweizer "Tages-Anzeiger". "Uli Hoeneß stürzt von der Kanzel des Moralpredigers", schrieb die "Neue Zürcher Zeitung".

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