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Schwerer Neuanfang: Deutsche Judokas geschwächt zu EM

24.04.2013, 15:08 Uhr | dpa

Schwerer Neuanfang: Deutsche Judokas geschwächt zu EM. Peter Frese hat an das zur EM reisende Not-Team keine überzogenen Erwartungen.

Peter Frese hat an das zur EM reisende Not-Team keine überzogenen Erwartungen. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Der erste große Titel-Höhepunkt im nacholympischen Jahr ruft, angesichts der langen Verletztenliste stapeln die Verantwortlichen des Deutschen Judo-Bundes (DJB) jedoch tief.

"Wir gehen ohne große Erwartungen an die EM heran. Wenn wir ohne Medaille bleiben sollten, geht die Welt auch nicht unter", betont DJB-Präsident Peter Frese mit Blick auf sein Not-Team. Keiner der deutschen Olympia-Medaillengewinner ist bei den kontinentalen Titelkämpfen in der ungarischen Hauptstadt am Start. Kerstin Thiele, Andreas Tölzer und Dimitri Peters müssen allesamt passen.

Als letzten der großen Drei erwischte es Bronze-Mann Peters. In der Vorbereitung auf die EM zog sich der 28-Jährige einen Meniskus-Einriss zu. Peters wurde bereits am Knie operiert und setzt seine Hoffnungen nun auf den Saisonhöhepunkt in rund vier Monaten. "Wichtiger ist die WM im August", erklärt Männer-Bundestrainer Detlef Ultsch. "Es ist sozusagen noch zum rechten Zeitpunkt passiert." Der Karlsruher Dino Pfeiffer soll Peters bestmöglich in Budapest vertreten.

Die EM-Absage von Schwergewichtler Tölzer, der in London ebenfalls Olympia-Bronze erkämpft hatte, stand nach dessen Schulteroperation schon länger fest. Auch Silber-Frau Thiele, die sich im Januar bei den deutschen Meisterschaften eine langwierige Oberkörperprellung zugezogen hatte, muss sich gedulden. Frese spricht seinen erfolgreichen Olympia-Kämpfern auf dem langen Weg zur WM in Rio de Janeiro Mut zu: "Sie müssen ihre Verletzungen in Ruhe auskurieren."

Bei der EM müssen es erst einmal andere richten. "Es ist nach Olympia klar, dass 2013 ein Übergangsjahr ist", sagt Bundestrainer Ultsch, der auch die Ausfälle etwa von Tobias Englmaier und Christopher Völk "nicht so dramatisch" sieht. "Wir wollen die jungen Athleten weiter in Richtung internationale Spitzenklasse entwickeln. Dennoch: Prinzipiell wollen wir natürlich immer Medaillen erkämpfen. Man braucht doch Visionen." Die größten Hoffnungen bei den Männern ruhen auf dem Berliner Sven Maresch, der im Jahr eins nach dem Rücktritt von Peking-Olympiasieger Ole Bischof angreifen will.

Bei den Frauen fehlt neben Thiele auch Judo-Floh Romy Tarangul. "Übertriebene Erwartungen wären unsinnig", betont denn auch Frauen-Bundestrainer Michael Bazynski. "Wir sind jetzt nicht bei der EM, um die Welt einzureißen. Aber wir wollen sicherlich in der einen oder anderen Gewichtsklasse ein Wörtchen mitreden."

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