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Lebherz mit Lagen-Rekord - Sextett schwimmt WM-Norm

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Lebherz mit Lagen-Rekord - Sextett schwimmt WM-Norm

25.04.2013, 19:38 Uhr | dpa

Lebherz mit Lagen-Rekord - Sextett schwimmt WM-Norm. Yannick Lebherz war in Berlin über die 400 Meter Lagen eine Klasse für sich.

Yannick Lebherz war in Berlin über die 400 Meter Lagen eine Klasse für sich. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Eigentlich hatte Yannick Lebherz mit diesem deutschen Rekord schon abgeschlossen. "Ich bin der Zeit schon lange hinterher geschwommen - jetzt habe ich es endlich geschafft", sagte der Potsdamer nach seinen auch ihn selbst überraschenden 4:12,47 Minuten über die 400 Meter Lagen.

Zum Auftakt der deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin unterbot der Titelverteidiger seine zwei Jahre alte Bestmarke um 1,55 Sekunden. Nebenbei sicherte sich Lebherz als einer von bereits sechs deutschen Schwimmern das WM-Ticket. "Ich wünsche mir, dass es so weitergeht", resümierte Chef-Bundestrainer Henning Lambertz zufrieden.

"Die Zeit ist sehr überraschend, die Brust-Lage habe ich beispielsweise gar nicht mehr trainiert", erklärte Lebherz, der sich eigentlich mehr auf Rücken- und Freistil-Lagen konzentrieren wollte. Ob er die Lagen-Strecke wie geplant nicht mehr weiter betreibt, will er nun mit seinem Heimtrainer Jörg Hoffmann besprechen. Es war der sechste Lagen-Titel über die 400 Meter in Serie für Lebherz. In diesem Jahr waren weltweit bislang nur Japans Olympia-Dritter Kosuke Hagino und der Italiener Federico Turrini schneller.

Neben Lebherz löste überraschend auch Kevin Wedel das Ticket für die WM in Barcelona vom 19. Juli bis 4. August. Der Mainzer unterbot in 4:17,33 Minuten die WM-Norm. Zur WM dürfen auch Leonie Antonia Beck (Würzburg) und Sarah Köhler (Frankfurt/Main). Über 1500 Meter Freistil blieben sowohl die 15 Jahre alte Junioren-Europameisterin Beck (16:11,88) als auch Köhler (16:15,05) deutlich unter der Norm von 16:26,36 Minuten.

"Ich habe nie damit gerechnet, dass ich so schnell bin. Ich bin total überwältigt", sagte Beck. Über 800 Meter Freistil sicherten sich der Würzburger Sören Meißner (7:55,63) und der in den USA studierende Berliner Martin Grodzki (7:58,85) die WM-Teilnahme.

Im Frauen-Rennen über 400 Meter Lagen verpasste die Essenerin Kathrin Demler trotz persönlicher Bestzeit knapp die Norm. In 4:45,15 Minuten blieb die 16-Jährige 0,63 Sekunden über der geforderten Zeit. "Die Zeit ist sensationell gut. Ich habe mich innerhalb von drei Wochen um fünf Sekunden verbessert", sagte Demler und wollte sich daher auch nicht ärgern.

Für das WM-Ticket waren diesmal gleich zwei Zeiten gefordert: Im DM-Vorlauf musste Platz 24, im Finale Platz 16 der WM 2011 unterboten werden. Lambertz hatte die im Vergleich zu den Vorjahren entschärften Normen damit begründet, dass auch im Zuge des notwendigen Neuaufbaus der Fokus auf der WM liegen sollte, statt sich bei den nationalen Titelkämpfen zu verausgaben.

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