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Schwimmer unterbieten WM-Normen reihenweise

26.04.2013, 19:36 Uhr | dpa

Schwimmer unterbieten WM-Normen reihenweise. Steffen Deibler sorgte über 50 Meter Schmetterling für die beste Leistung des Tages.

Steffen Deibler sorgte über 50 Meter Schmetterling für die beste Leistung des Tages. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die deutschen Schwimmer unterbieten reihenweise die entschärften WM-Normen. Am zweiten Tag der WM-Qualifikation in Berlin haben weitere zehn DSV-Athleten die Normzeiten für den Saisonhöhepunkt im Sommer geknackt.

Die herausragende Leistung zeigte der Hamburger Steffen Deibler. Er verpasste in 23,35 Sekunden über 50 Meter Schmetterling seinen deutschen Rekord nur um eine Hundertstel. "Es ist schon schade, ich wollte den Rekord, er ist in Reichweite gewesen", sagte der dennoch zufriedene Olympia-Vierte über die doppelte Distanz. Am Abend zuvor hatte bereits ein Sextett das Ticket für die Weltmeisterschaften in Barcelona vom 19. Juli bis 4. August gelöst.

Ein Lagen-Quartett sicherte sich über 200 Meter die WM-Fahrkarte. Im Frauen-Rennen siegte Titelverteidigerin Theresa Michalak (Halle/Saale) in 2:12,66 Minuten und unterbot ebenso wie die Münchnerin Alexandra Wenk (2:14,21) die WM-Norm. Markus Deibler (Hamburg) schwamm nach schwächerem Vorlauf im Finale souverän und überzeugte in 1:58,18 Minuten ebenso wie der Mannheimer Philip Heintz (1:58,34). Der Olympia-Achte Deibler war aufgrund seiner London-Platzierung vornominiert und musste unabhängig von seiner Zeit im Finale nur Platz eins oder zwei belegen.

Dorothea Brandt qualifizierte sich über die nicht-olympischen 50 Meter Brust in 31,29 Sekunden ebenso wie ihre Essener Teamkollegen Caroline Ruhnau (31,57) und Hendrik Feldwehr (27,47). In Barcelona dabei sind auch Selina Hocke (Berlin/28,69) und die Wiesbadenerin Jenny Mensing (28,81) über 50 Meter Rücken sowie Brandt über 50 Meter Schmetterling (26,63). Damit zeichnet sich eine große Mannschaft ab. "Wir werden alle mitnehmen, die Mittel sind da", signalisierte DSV-Präsidentin Christa Thiel entsprechende finanzielle Vorkehrungen.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hatte nach den medaillenlosen Olympischen Spielen 2012 in diesem Jahr die Normen entschärft. Statt wie im Vorjahr Platz acht der WM 2011 sind diesmal zwei Zeiten gefordert. Im Vorlauf muss Platz 24, im Finale Platz 16 der vorigen WM unterboten werden.

Britta Steffen schwimmt entgegen früherer Überlegungen auch künftig die 100 Meter Freistil. "Aufgrund meines Wechsels nach Halle/Saale hatte ich zwei Optionen: Entweder ich koche mein eigenes Süppchen mit den 50 Kraul, oder ich mache mit der dortigen Trainingsgruppe die 50 und 100", sagte die 29-Jährige am Tag vor ihrem ersten Start in Berlin. Zumal könne sie so auch eine deutsche Freistil-Staffel verstärken, fügte Steffen bei einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des Maskottchens "Drops" für die Heim-EM 2014 in Berlin an.

Mit Lebenspartner Paul Biedermann denkt Steffen über mögliche fünfte Olympischen Spiele 2016 in Rio nach. Nach der gemeinsam geäußerten harschen Kritik des Paares am Deutschen Schwimm-Verband Ende vergangenen Jahres demonstrierten Britta Steffen und DSV-Präsidentin Thiel herzliches Einvernehmen.

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