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Schwimmen: Debakel für Britta Steffen

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Britta Steffen verpasst WM-Norm

27.04.2013, 15:38 Uhr | sid

Schwimmen: Debakel für Britta Steffen. Britta Steffen erlebte im Vorlauf über 100 Meter Freistil ein Debakel. (Quelle: imago/Anan Sesa)

Britta Steffen erlebte im Vorlauf über 100 Meter Freistil ein Debakel. (Quelle: Anan Sesa/imago)

Mit traurigen Augen verließ Britta Steffen am Morgen die Halle, mit gefassten Mienen verkündeten Cheftrainer und Mannschaftsarzt einige Stunden später das Wettkampf-Aus ihrer besten Schwimmerin in Berlin. Statt locker zum Ticket für die Weltmeisterschaften in Barcelona zu schwimmen, muss die Doppel-Olympiasiegerin von Peking nun um die Teilnahme am Saisonhöhepunkt bangen.

Die 29-Jährige meldete sich nach ihrem ersten Rennen am Samstag bei den deutschen Meisterschaften krank ab. Allerdings hat sie anders als ihr Freund Paul Biedermann, der vorzeitig verzichtet hatte, weiter gute Chancen, bei der WM vom 19. Juli bis 4. August in Spanien dabei zu sein.

Die Konkurrenz nutzt den Patzer nicht

Denn trotz der in 55,68 Sekunden um 0,16 Sekunden verpassten Vorlauf-Norm und dem Verzicht auf weitere Starts signalisierte Chef-Bundestrainer Henning Lambertz schon Bereitschaft, die Frage der WM-Nominierung Steffens wohlwollend zu prüfen. "Wenn ein Startplatz frei bleibt, lässt uns das ein bisschen Spielraum", sagte Lambertz und verwies auf die großen Verdienste der Freistil-Schwimmerin. "Britta Steffen ist für mich eine sehr wichtige Person im Schwimmen." Zwar wolle man ihr alle Optionen offen halten, aber eine Garantie oder ein Freilos könne er nicht aussprechen.

Immerhin machte es Steffens nationale Konkurrenz den Verantwortlichen einfach, eine mögliche Ausnahmeregel zu begründen. Denn nur ihre Vereinskollegin Daniela Schreiber blieb bei ihrem Sieg in 54,31 Sekunden unter der geforderten Norm-Zeit von 54,86 über 100 Meter Freistil. Sie hoffe, dass Steffen schnell wieder gesund werde, sagte Schreiber und bescheinigte der Doppel-Weltmeisterin von 2009 starke Trainingsleistungen.


Bundestrainer Lambertz: "Weitere Starts machen keinen Sinn"

Immerhin lieferten Lambertz und Mannschaftsarzt Sven Lodziewski Stunden nach dem enttäuschenden Steffen-Auftritt eine Begründung für die schwache Leistung im Vorlauf. Lambertz und Steffens Management sprachen von einem viralen Infekt, in ein paar Tagen solle ein Training wieder möglich sein. Eine Reaktion von Steffen selbst gab es nicht.

"Ich muss erst einmal selbst runterkommen", hatte die aktuelle Kurzbahn-Weltmeisterin noch am Vormittag gesagt, nachdem sie enttäuscht aus dem Becken geklettert war. Lange hatte sie sich danach mit ihrem Heimtrainer Frank Embacher und Freund Biedermann beraten. Lambertz betonte, Steffen sei nur auf sein Bitten überhaupt geschwommen. "Sie fühlte sich wirklich nicht gut. Wir haben dann gemeinsam beschlossen, dass weitere Starts keinen Sinn machen", berichtete er. Bereits am Vorabend hatte sie ihre "akut aufgetretene Problematik" (Lodziewski) beim Teamarzt angezeigt.

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