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Schwimm-DM: Koch muss um WM-Qualifikation zittern

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Schwimm-DM: Koch muss um WM-Qualifikation zittern

28.04.2013, 11:25 Uhr | dpa

Schwimm-DM: Koch muss um WM-Qualifikation zittern. Marco Koch muss um seine WM-Teilnahme bangen.

Marco Koch muss um seine WM-Teilnahme bangen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der deutsche Rekordhalter Marco Koch muss trotz eines guten Vorlaufs bei den Schwimm-Meisterschaften in Berlin um seine WM-Qualifikation zittern.

Der Brustschwimmer hatte in 2:11,60 Minuten über 200 Meter klar die geforderte Zeit von 2:13,75 unterboten, war aber wegen eines technischen Fehlers in der Tauchphase disqualifiziert worden. Sein Trainer Alexander Kreisel und Koch selbst protestierten gegen dieses Urteil heftig. "Ich schwimme seit 15 Jahren so", betonte Koch. Auch andere Trainer wunderten sich über die Entscheidung des Kampfrichters. So etwas könne nur in Deutschland passieren, hieß es.

Nach längeren Diskussionen darf Koch am Nachmittag nach allen Final-Wettkämpfen alleine gegen die Uhr schwimmen. Selbst eine weitere starke Zeit gilt nicht als WM-Qualifikation, wäre aber
ein starkes Argument für eine Ausnahmeregelung. Nur Koch und der Vorlaufschnellste Christian vom Lehn haben reelle Chancen, auch die härtere Finalnorm zu unterbieten. Der WM-Dritte von 2011 schlug nach 2:11,05 an. Der Essener hat aber seinen Startplatz bei den Weltmeisterschaften vom 19. Juli bis 4. August in Barcelona bereits sicher.

Kurs auf das WM-Ticket nahmen auch Tim Wallburger (1:48,68) und Clemens Rapp (1:48,21) über die 200 Meter Freistil. Sie müssen aber im Endlauf schneller sein als Platz 16 der WM 2011. Titelverteidiger
Paul Biedermann lässt diese Langbahn-Saison nach Krankheitspause aus und schaute sich die Vorläufe interessiert von der Tribüne aus an. Vanessa Grimberg schlug über 200 Meter Brust nach 2:28,88 Minuten an und erfüllte damit den ersten Teil der Qualifikation.

Über 50 Meter Freistil demonstrierten Dorothea Brandt und Daniela Schreiber ihre Favoriten-Position. Sollten beide auch im Finale die WM-Norm unterbieten, wäre über diese Strecke kein Startplatz mehr frei für die erkrankte Britta Steffen. Die Weltrekordlerin hatte am Samstag ihre weiteren DM-Starts abgesagt. Trotz fehlender WM-Qualifikation hat der Verband aber bereits signalisiert, Steffens Nominierung für die 100 Meter Freistil und die Freistil-Staffel "wohlwollend" zu prüfen.

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