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Deutsche Judokas schlagen sich achtbar bei EM

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Deutsche Judokas schlagen sich achtbar bei EM

28.04.2013, 16:21 Uhr | dpa

Deutsche Judokas schlagen sich achtbar bei EM. Peter Frese war nach den verpassten EM-Medaillen nur kurz frustriert.

Peter Frese war nach den verpassten EM-Medaillen nur kurz frustriert. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Am ersten EM-Frust hatte Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) mächtig zu knabbern. "Das ist ärgerlich. Wenn man dreimal um Bronze kämpft, und man verliert immer, dann bin ich natürlich enttäuscht", sagte Frese.

Kurz zuvor hatten seine Athleten in Budapest praktisch im Minutentakt Edelmetall aus der Hand gegeben hatten. Am Morgen danach sah es der Verbandschef schon wieder gelassener: "Ich kann damit gut leben. Lieber bei einer EM als bei Olympia. Das ist eine gute Grundlage für die Zukunft." Und die Erfolge in den Mannschaftskämpfen taten am Sonntag ihr Übriges: Frauen wie Männer sicherten sich im nicht-olympischen Wettbewerb Bronze.

In den Einzel-Kämpfen stand dagegen für die ohne ihre Olympia-Stars angetretenen deutschen Judokas allein Bronze durch Laura Vargas-Koch zu Buche. Am letzten Tag der Einzel-Wettkämpfe am Samstag hätte die Bilanz stark aufpoliert werden können, gleich drei DJB-Schützlinge hatten Bronze zum Greifen nah.

Doch innerhalb weniger Minuten zerplatzten die Medaillenträume, Luise Malzahn, Schwergewichtlerin Jasmin Külbs und Marc Odenthal mussten sich mit fünften Plätzen begnügen. "Mit etwas Abstand bin ich nicht unzufrieden mit meiner ersten EM bei den Männern", sagte EM-Debütant Odenthal.

Wie dem Mönchengladbacher ging es auch den Verantwortlichen. Nach dem ersten Haareraufen erinnerte sich auch DJB-Präsident Frese daran, unter welch schweren Voraussetzungen sein Team zum ersten Titel-Höhepunkt nach den so erfolgreichen Sommerspielen angetreten war. Keiner der Medaillengewinner von London konnte in Budapest mitwirken, Kerstin Thiele, Dimitri Peters und Schwergewichtler Andreas Tölzer mussten allesamt verletzt absagen. "Wenn wir ohne Medaille bleiben sollten, geht die Welt auch nicht unter", hatte Frese denn auch vorab mit Blick auf sein Not-Team betont.

Ganz so schlimm kam es dann nicht, doch es gab auch Enttäuschungen im deutschen Team. Allen voran der Berliner Sven Maresch, der in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo in die - riesigen - Fußstapfen des zurückgetretenen Peking-Olympiasiegers Ole Bischof treten soll, konnte einmal mehr die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Gleich in seinem ersten Kampf scheiterte der Berliner. "Er läuft hinterher", sagte Frese. Auch Dino Pfeiffer, der in der Klasse bis 100 Kilogramm den verletzten Olympia-Dritten Peters vertrat, kam nicht über den ersten Kampf hinaus.

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