Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Red Bull setzt Pirelli weiter unter Druck

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Red Bull setzt Pirelli weiter unter Druck

30.04.2013, 09:20 Uhr | dpa, t-online.de

Formel 1: Red Bull setzt Pirelli weiter unter Druck. Sabastian Vettel würde am liebsten selber den Pirelli-Reifen verändern. (Quelle: dpa)

Sabastian Vettel würde am liebsten selber den Pirelli-Reifen verändern. (Quelle: dpa)

Red Bull gehen die Veränderungen der Pirelli-Reifen in der Formel 1 nicht weit genug. "Wir wollen einen Reifen, der unser Potenzial nicht einschränkt. Sobald wie möglich", fordert Motorsport-Berater Helmut Marko. "Es sollte so sein, dass man aus dem Auto das Optimum herausholen kann."

Formel 1 - Videos 
Vettel testet Kurs in Russland

Der F1-Weltmeister befährt die un- fertige Strecke in Sotschi. Video

Weltmeister Sebastian Vettel hatte den Reifen auch schon mal die "Note 6" gegeben. Sein australischer Teamkollege Mark Webber bemängelte ebenfalls das Verhalten der Pneus. Pirelli wird zwar für den Großen Preis von Spanien in Barcelona am 12. Mai stabilere harte Reifen liefern. Die anderen Mischungen bleiben aber gleich.

Marko: Müssen Vettel und Webber einbremsen

Und genau da liegt der Knackpunkt: Die beiden eher weichen Gummis sind zwar schneller auf einer Runde, zeigen aber schon nach kurzer Zeit Auflösungserscheinungen. Besonders die Autos von Red Bull und Mercedes beanspruchen die Reifen enorm. Dagegen geht der Lotus des WM-Zweiten Kimi Räikkönen und der Ferrari von Vettel-Widersacher Fernando Alonso deutlich schonender mit den Pneus um. "Es hat im Moment nicht viel mit Rennfahren zu tun, wenn man das ganze Rennen nur auf die Reifen auslegt", hatte Vettel noch nach dem Rennen in China geschimpft.

"Wenn wir unser volles Potenzial ausnutzen, haben wir nicht einmal im Qualifying auf den letzten Metern mehr den besten Reifen", sagte Marko nun. "Derzeit ist es ein Kompromiss. Man muss das Auto immer so abstimmen, dass man mit möglichst wenigen Boxenstopps auskommt." Er kritisierte, dass das Team Vettel und Webber wegen der Probleme sogar einbremsen müsse: "Dann muss man ihnen sagen, dass sie einige Ecken nicht voll fahren dürfen, das ist nicht einfach. Das wirkt wettbewerbsverzerrend, vom Sicherheitsgedanken ist da noch gar nicht zu reden."

Mateschitz: "Bräuchten 15 Boxenstopps"

Zuletzt hatte auch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz erneut über die Reifen gemeckert. "Heute gewinnt nicht der schnellste Fahrer im schnellsten Auto, sondern das optimale Reifenmanagement mit der Geschwindigkeit", sagte er in der österreichischen Zeitung "Krone". Laut Mateschitz musste das Team sogar Teile am Auto zurückbauen, um es langsamer und reifenschonender zu machen. Die Ausdauer der Pirelli-Pneus lasse sehr zu wünschen übrig. "Würden wir wirklich so schnell fahren, wie wir könnten, bräuchten wir zehn bis 15 Boxenstopps", betonte der Milliardär.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wer wird Formel-1-Weltmeister 2013?
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal