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Silverstone-Boss: schlechte Verkaufszahlen wegen Vettel

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Silverstone-Boss: schlechte Verkaufszahlen wegen Vettel

02.05.2013, 15:50 Uhr | t-online.de

Silverstone-Boss: schlechte Verkaufszahlen wegen Vettel . Sebastian Vettel lässt sich nach seinem Sieg beim Großen Preis von Bahrain feiern.  (Quelle: imago/HochZwei)

Sebastian Vettel lässt sich nach seinem Sieg beim Großen Preis von Bahrain feiern. (Quelle: HochZwei/imago)

Die Erfolge von Titelverteidiger Sebastian Vettel in der Formel 1 werden den Veranstaltern des Großen Preises von Großbritannien mit Unbehagen gesehen. Der Red-Bull-Pilot wird aufgrund seiner Dominanz für den schlechten Absatz des Ende Juni stattfindenden Rennens in Silverstone verantwortlich gemacht. "Vettel ist momentan ein bisschen zu gut für uns", sagte Richard Phillips, Renn-Direktor des Silverstone Circuits. Die Vormachtstellung Vettels erinnere ihn stark an die "langweilige Ära von Michael Schumacher".

Die drei Weltmeister-Titel des Deutschen und der gleichzeitig ausbleibende Erfolg britischer Formel-1-Fahrer seien eine regelrechte Verkaufsbremse. "Die Verkaufszahlen sind schlecht, auch wenn da noch weitere Faktoren mit reinspielen", so der Silverstone-Boss weiter.

"Lewis und Jenson müssen mal wieder ein Rennen gewinnen"

Seit den britischen Erfolgsjahren 2008 und 2009, in denen jeweils Lewis Hamilton und Jenson Button den Titel holten, dominiere der Red-Bull-Rennstall das Geschehen. Daher schlage nun der "Vettel-Effekt" eiskalt zurück.

Der frühere Formel-1-Fahrer Derek Warwick schlug unterdessen die gleichen Töne an: "Wir würden es mehr als gut heißen, wenn Lewis und Jenson mal wieder ein Rennen gewinnen würden. Wenn zumindest einer von beiden in Barcelona auf dem Treppchen landen würde, hätten wir auch mehr verkaufte Silverstone-Tickets", sagte der Präsident des British Racing Drivers Club.

2012: Regenchaos von Silverstone

Der schlechte Vorverkauf könnte aber auch mit dem Regenchaos in Silverstone im Vorjahr zusammenhängen. Tausende Fans hatten es am Freitag wegen kilometerlanger Staus und gesperrter Parkplätze gar nicht bis zur Rennstrecke geschafft. Für den ebenfalls verregneten Samstag hatten die Organisatoren dann mehr als 20.000 Karten-Inhaber gebeten, zu Hause zu bleiben.

Die Veranstalter mussten rund eine Million Pfund (rund 1,2 Millionen Euro) an Rückerstattungen zahlen. Für 100.000 Pfund wurde in diesem Jahr die Drainage rund um den Kurs verbessert.

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