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2. Liga: 1. FC Kaiserslautern schon in Feiermodus

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Des einen Freud' - des anderen Leid

06.05.2013, 18:28 Uhr | sid, t-online.de

2. Liga: 1. FC Kaiserslautern schon in Feiermodus. Enttäuschung beim FSV (li.), Feierlaune bei Kaiserslautern. (Quelle: imago/Eibner)

Enttäuschung beim FSV (li.), Feierlaune bei Kaiserslautern. (Quelle: Eibner/imago)

Partylaune auf dem Betzenberg: Der 1. FC Kaiserslautern ist auf bestem Weg zurück ins Oberhaus. Durch den 4:1-Sieg gegen Verfolger FSV Frankfurt am 32. Spieltag der 2. Liga haben die Pfälzer den dritten Platz gefestigt und peilen nun die Relegation an. Stürmerstar Idrissou lädt die FCK-Fans bereits zum Feiern ein. Enttäuschung dagegen in Köln und Frankfurt. Die Verfolger rechnen sich keine Aufstiegschancen mehr aus.

So schnell kann es gehen: Vor knapp einer Woche holte Mohamadou Idrissou noch zum verbalen Rundumschlag gegen die Mitspieler und den Schiedsrichter aus. Jetzt forderte er die Anhänger des 1. FC Kaiserslautern zur vorzeitigen Aufstiegsparty auf. "Solange ich hier bin, müssen sich die Fans keine Sorgen machen. Ich weiß, wie das geht", sagte der Kameruner nach dem 4:1 (4:0) im Spitzenspiel gegen FSV Frankfurt bei Sky: "Sie sollen einfach anfangen, die Relegation schon mal zu feiern. Ich nehme das dann auf meine Kappe."

Verfolger ohne Hoffnung

Des einen Freud' ist des anderen Leid. Beim Überraschungsteam aus Frankfurt ist die Enttäuschung groß. "Innerhalb weniger Minuten haben wir uns dumm und viel zu billig abschlachten lassen. Die Enttäuschung steckt jetzt in den Knochen", sagte FSV-Finanzchef Clemens Krüger der Frankfurter Rundschau: "Innerhalb von fünf Minuten ist ein großer Traum geplatzt."

Auch Trainer Benno Möhlmann hakte die Teilnahme an den Relegationsspielen bei fünf Punkten Rückstand auf die Lauterer bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende ab: "Wir wollen uns mit einem positiven Eindruck aus der Saison verabschieden. Wir sind einfach noch nicht gut genug für Platz drei." Und auch der 1. FC Köln kann den dritten Platz abschreiben. "Wir stehen in der Tabelle dort, wo wir stehen, und sind eben Vierter", sagte FC-Trainer Holger Stanislawski nach der Pleite in Bochum.

Befreiungsschlag für den FCK

Dem 1. FC Kaiserslautern gelang nach einer turbulenten Woche inklusive 2:4-Klatsche bei Energie Cottbus, der Anklage von Idrissou durch den Kontrollausschuss des DFB und der Suspendierung von Verteidiger Jan Simunek ein Befreiungsschlag. "Das war ein reinigendes Gewitter. Wir wollten nicht nach außen groß reden, sondern Taten folgen lassen", sagte Florian Dick der "Bild".

Nach der Niederlage in der Lausitz drohten die Pfälzer noch vom FSV sowie dem in Lauerstellung liegenden 1. FC Köln in der Tabelle überflügelt zu werden. Durch den Erfolg im direkten Duell mit den Hessen und der gleichzeitigen Kölner Niederlage in Bochum (1:2) fehlt dem FCK bei vier bzw. fünf Punkten Vorsprung auf die Konkurrenten nur noch ein Sieg zum Einzug in die Relegationsspiele um den Aufstieg. Bereits am kommenden Sonntag bei Absteiger Jahn Regensburg (13.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) kann das Team von Trainer Franco Foda Tabellenplatz drei perfekt machen.

Sieben Minuten reichen Lautern

Innerhalb von nur sieben Minute hatten die Lauterer das Spitzenspiel und damit das Rennen um den Relegationsplatz vorzeitig entschieden und Foda nach dem Abpfiff zum Schwärmen gebracht: "In der ersten Halbzeit haben wir toll gespielt, toll kombiniert, schöne Tore herausgespielt. In der zweiten Hälfte hatten wir auch noch zwei, drei riesige Möglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Trotzdem ein Kompliment an die Mannschaft. Es war ein toller Auftritt."

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