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Eintracht Braunschweig feiert tolle Aufstiegsparty trotz Nullnummer

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Braunschweig feiert seine Aufstiegshelden

07.05.2013, 07:40 Uhr

Eintracht Braunschweig feiert tolle Aufstiegsparty trotz Nullnummer. Der Braunschweiger Raffael Korte (li.) im Duell mit Michael Schulze. (Quelle: dpa)

Der Braunschweiger Raffael Korte (li.) im Duell mit Michael Schulze. (Quelle: dpa)

Die schönste Nullnummer aller Zeiten: Eintracht Braunschweig hat zwar sein erstes Spiel nach dem Bundesliga-Aufstieg nicht gewonnen, die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht wurde trotzdem frenetisch von den Fans gefeiert. Zum Abschluss des 32. Spieltages in der 2. Bundesliga kamen die Löwen gegen Energie Cottbus in einer Partie auf mäßigem Niveau nicht über ein 0:0 hinaus.

Eintracht bleibt souveräner Zweiter und freut sich auf die Bundesliga, Cottbus verbesserte sich auf Rang sieben. Doch das Geschehen auf dem Rasen war vor 20.445 begeisterten Zuschauern im Stadion an der Hamburger Straße angesichts der sportlichen Bedeutungslosigkeit weitestgehend Nebensache.

2. Bundesliga: die Bilder des 32. Spieltags

Den Helden steckt die Feier noch in den Knochen

Cottbus hat ohnehin keine Chance mehr auf den Aufstieg und die Braunschweiger haben ihr Bundesliga-Comeback nach 28 Jahren Abstinenz bereits perfekt gemacht. Zehn Tage wurde in der Stadt durchgefeiert und den neuen Helden gehuldigt - und nun ging die Party einfach weiter. Die Eintracht-Anhänger verwandelten das Stadion in ein blau-gelbes Meer und sorgten mit ihren Gesängen für ein durchgehendes Gänsehautgefühl. "Ich habe von Suspendierungen abgesehen, denn es war ja erlaubt, extrem zu feiern", hatte Lieberknecht schon vor dem Anpfiff mit einem Lächeln im Gesicht gesagt.

Seinen Spielern steckten die Feierlichkeiten zunächst in den Knochen, zudem musste die Eintracht auf einige Leistungsträger wie Torjäger Domi Kumbela verzichten - und so hatte Cottbus zunächst die besseren Möglichkeiten. Allerdings vergaben Boubacar Sanogo (5.) und Christian Bickel (10. und 16.) aus aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite setzte Kapitän Dennis Kruppke einen Kopfball an die Latte (30.).

Heim-Abschied aus der zweiten Liga

In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel zumeist vor sich hin, Cottbus war sogar bemühter als die Hausherren. Die zunächst beste Chance hatte allerdings Braunschweigs Oliver Petersch (53.) mit einem Distanzschuss, auch in der Folge waren die Hausherren etwas gefährlicher. Den Fans war es egal, schließlich sahen sie für mindestens eine Saison ihr vorerst letztes Zweitliga-Spiel ihrer Mannschaft.

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