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Bundesliga: Fernduelle im Abstiegskampf

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Bundesliga: Fernduelle im Abstiegskampf

10.05.2013, 18:55 Uhr | dpa

Bundesliga: Fernduelle im Abstiegskampf. Bremens Mittelfeldspieler Aaron Hunt. (Quelle: imago/Ulmer)

Bremens Mittelfeldspieler Aaron Hunt. (Quelle: Ulmer/imago)

Spannung und Dramatik bis zum Schluss: Im Abstiegskampf der Bundesliga steht eine Last-Minute-Entscheidung am letzten Spieltag bevor. Doch aus dem betroffenen Quartett können zwei Teams schon an diesem Wochenende dem Klassenverbleib einen entscheidenden Schritt näher kommen.

Werder Bremen (33 Punkte) reicht im günstigsten Fall sogar ein Remis, mit einem Sieg gegen Eintracht Frankfurt sind die Hanseaten gerettet. Auch Fortuna Düsseldorf (30) kann mit einem Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg zuversichtlich in den Endspurt gehen. Der FC Augsburg (30) steht bei Meister Bayern München vor einer Herkulesaufgabe, 1899 Hoffenheim (28) kann gegen den Hamburger SV weiter Boden gut machen.

Fortuna und Werder verzichten freiwillig auf Spieler

Allerdings spricht der Trend eher gegen die seit elf Spielen sieglosen Bremer und die seit zehn Partien erfolglosen Düsseldorfer. Fortuna-Manager Wolf Werner warnt vor der nächsten Pleite: "Wir sind unseres eigenen Glückes Schmied. Wenn wir nicht gewinnen, brauchen wir nicht auf die andern zu schauen", sagte Werner. Im Team rumorte es zuletzt, beim Training kam es häufiger zu Rangeleien. Trainer Norbert Meier sortierte in dieser Woche in Andrej Woronin und Nando Rafael zwei Profis aus. "Die beiden Spieler bringen uns sportlich nicht weiter", sagte der Coach.

Auch die Bremer verzichten in Eljero Elia und Marko Arnautovic auf zwei routinierte Profis. Selbst im Falle der Rettung steht bei Werder die Frage nach der Zukunft von Trainer Thomas Schaaf auf der Agenda. "Wir bringen jetzt gemeinsam die Saison zu Ende. Dann setzen wir uns hin und diskutieren die Situation", sagte Manager Thomas Eichin. Deutlicher wurde Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer. Der Schaaf-Vertraute kündigte via "Bild" an: "Nach der Saison werden wir hier jeden Stein umdrehen. Dann werden wir über Personen sprechen." In der Partie gegen Frankfurt stehen Aleksandar Ignjovski und Zlatko Junuzovic wieder zur Verfügung.

In Hoffenheim ist wieder Leben drin

Ganz schwierig ist die Situation für den FC Augsburg, der sich beim FC Bayern München wohl nicht viel ausrechnen darf, aber dann in der letzten Partie zu Hause auf Absteiger SpVgg Greuther Fürth trifft. "Wir wissen schon die ganze Zeit, dass alles möglich ist, dass die Nerven entscheiden werden - und wer das nötige Quäntchen Glück hat", sagte Augsburgs Coach Markus Weinzierl dem "Kicker". Mit 21 Punkten in der Rückrunde weist Augsburg die beste Form aller Abstiegskandidaten auf, muss in München aber auf den gesperrten Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker verzichten.

Bei 1899 Hoffenheim ist nach der Amtsübernahme von Markus Gisdol wieder Hoffnung eingekehrt. Von den fünf Partien unter dem neuen Trainer ging nur eine verloren. "Unsere Mannschaft hat in den letzten Wochen eindeutige Signale gesendet, wo sie hin will. Es ist wieder Leben drin", sagte Gisdol vor dem mit 30.150 Zuschauern ausverkauften Spiel gegen den HSV.

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33. Spieltag

1. FSV Mainz 05

-

Borussia Mönchengladbach

2:4

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FC Schalke 04

-

VfB Stuttgart

1:2

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Bayer Leverkusen

-

Hannover 96

3:1

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Fortuna Düsseldorf

-

1. FC Nürnberg

1:2

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SpVgg Greuther Fürth

-

SC Freiburg

1:2

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FC Bayern München

-

FC Augsburg

3:0

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TSG 1899 Hoffenheim

-

Hamburger SV

1:4

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VfL Wolfsburg

-

Borussia Dortmund

3:3

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SV Werder Bremen

-

Eintracht Frankfurt

1:1

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