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America´s Cup: Polizei ermittelt nach tödlichem Segel-Unfall von Andrew Simpson

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Kalifornische Polizei nimmt Ermittlungen im Fall Simpson auf

11.05.2013, 12:15 Uhr | sid

America´s Cup: Polizei ermittelt nach tödlichem Segel-Unfall von Andrew Simpson. Der gekenterte Katamaran des Artemis-Teams wurde für Andrew Simpson zur tödlichen Falle. (Quelle: imago/ZUMA Press)

Der gekenterte Katamaran des Artemis-Teams wurde für Andrew Simpson zur tödlichen Falle. (Quelle: ZUMA Press/imago)

Ebenso wie die Organisatoren des America's Cup untersucht auch die Polizei von San Francisco in Zusammenarbeit mit der Küstenwache den Katamaran-Unfall, bei dem Segel-Olympiasieger Andrew Simpson ums Leben gekommen ist. Die Ermittlungen seien aufgenommen worden, um kriminelle Absichten oder Fahrlässigkeit auszuschließen. Das teilte die Küstenwache mit.

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Der Regatta-Direktor des America's Cup, Iain Murray, verkündete derweil, dass die Crew von Titelverteidiger Oracle infolge des Unglücks bis Montag mit ihren Trainingsfahrten auf ihren beiden AC72-Katamaranen aussetzen wird. Das Team Oracle war bereits im vergangenen Herbst gekentert, damals kamen alle Beteiligten glimpflich davon.

Kritik an Riesenkatamaranen wird lauter

Die schwer zu beherrschenden Riesenkatamarane wurden extra für den America's Cup entwickelt und können Geschwindigkeiten von über 75 Kilometer pro Stunde erreichen. "Diese Boote sind gefährlich und schwer zu segeln. Sie verschieben die Grenzen unseres Sports", sagte Luca Devoti im Gespräch mit Sky News. Der Italiener hatte bei den Sommerspielen 2000 in Sydney Silber in der Finnklasse geholt.

Tödlicher Unfall bei Trainingsfahrt

Der AC72-Katamaran von Simpsons schwedischem Artemis-Team war bei einer Trainingsfahrt in der Bucht von San Francisco aus bisher ungeklärter Ursache mit der Nase nach vorn gekentert und zerbrochen. Ein technischer Defekt kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte nach offiziellen Angaben ruhige See.

Simpson rund zehn Minuten eingeklemmt unter Wasser

Simpson, der zusammen mit Artemis-Teamdirektor Iain Percy 2008 in Peking Gold und 2012 in London Silber in der Star-Klasse gewonnen hatte, war nach dem Kentern rund zehn Minuten unter dem etwa 22 Meter langen Boot eingeklemmt gewesen. Nach seiner Befreiung wurde an Land der Tod des 36-jährigen Briten festgestellt. Simpsons neuseeländischer Teamkollege Craig Monk, 1992 in Barcelona Olympiadritter in der Finnklasse, erlitt leichte Verletzungen.

Simpson trainierte mit seiner Crew in der Bucht von San Francisco für den Louis Vuitton Cup, bei dem zwischen Juli und September ermittelt wird, wer gegen Titelträger Oracle-Team um den America's Cup antreten darf.

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