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Ahlmann feiert in Hamburg Sieg im Großen Preis

11.05.2013, 17:16 Uhr | dpa

Ahlmann feiert in Hamburg Sieg im Großen Preis. Christian Ahlmann gewann auf Codex One den Großen Preis von Hamburg.

Christian Ahlmann gewann auf Codex One den Großen Preis von Hamburg. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Nur kurz reckte Christian Ahlmann die Faust. Der Weltranglisten-Erste der Springreiter wusste, dass er im Stechen des Großen Preises eine tolle Runde mit Codex One gedreht hatte.

Aber der Sieg in der höchstdotierten Prüfung des Derby-Turniers stand erst nach dem folgenden Ritt fest - als die für die Ukraine startende Katharina Offel mit Pour Le Poussage ihren ersten von später zwei Abwürfen hatte.

Nach insgesamt drei fehlerfreien Runden setzte sich Ahlmann letztlich souverän und mit deutlichem Vorsprung durch. Im Sattel seines elf Jahre alten Hengstes benötigte der 38-Jährige aus Marl nur 49,33 Sekunden und lag damit deutlich vor dem in Belgien lebenden Hessen Daniel Deußer mit Cornet D'Amour (0/50,25).

"Die erste Runde war schon sehr, sehr schwer, die zweite etwas leichter", kommentierte Ahlmann, der das Stechen einfach aussehen ließ. Der Profi aus Marl sicherte sich in der zur Global Champions Tour gehörenden Prüfung rund ein Drittel des Preisgeldes von insgesamt 285 000 Euro.

Hinter dem Franzosen Roger Yves Bost mit Nippon (0/52,25) kam die im nahe gelegenen Schenefeld lebende Janne-Friederike Meyer mit Lambrasco (0/52,65) auf Platz vier. Offel musste sich im Sattel von Pour Le Poussage (8/56,47) mit dem fünften Platz begnügen.

Besonders enttäuscht war Carsten-Otto Nagel aus dem nahe gelegenen Norderstedt. Mit Corradina sammelte er neun Strafpunkte und kam nur auf Rang 34. "Sie ist vor dem Absprung weggerutscht", kommentierte der Vize-Europameister den ersten von zwei Fehlern: "Das ist blöde, gerade hier in Hamburg."

Zuvor hatte Patrick Stühlmeyer mit Chasmo ein Springen für Nachwuchspferde gewonnen. Der Reiter aus Osnabrück ritt mit dem achtjährigen Wallach in 45,72 Sekunden zum Sieg. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die ebenfalls fehlerfreien Karl Brocks (Füchtorf) mit Lübbo (46,22) und der Schweizer Pius Schwizer mit Rafale (47,58).

Im Dressurviereck hat Anabel Balkenhol bei ihrem zweiten Ritt mit Dablino erneut gewonnen. Die Reiterin aus Rosendahl setzte sich im Sattel des 13 Jahre alten Wallachs im Grand Prix Special durch. Mit 76,917 Prozentpunkten siegte die bereits am Donnerstag im Grand Prix erfolgreiche Balkenhol deutlich. Platz zwei ging an die Britin Hannah Biggs mit Weltzin (70,938) vor Bianca Kasselmann aus Hagen bei Osnabrück mit Weltclassiker (68,958). Balkenhol hatte sich wie Kasselmann bereits für das Deutsche Dressur-Derby am Sonntag qualifiziert.

Sportlicher Höhepunkt des Turniers im Hamburger Stadtteil Klein Flottbek ist am Sonntag das Deutsche Spring-Derby. Die über 1230 Meter führende Prüfung über naturnahe Hindernisse gehört zu den Klassikern des Pferdesports, die zuletzt von Reitern aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg dominiert wurde.

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