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Formel 1: Maria de Villota kehrt an Strecke zurück

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De Villota kehrt an F1-Strecke zurück

12.05.2013, 10:26 Uhr | t-online.de

Formel 1: Maria de Villota kehrt an Strecke zurück. Maria de Villota ist am Wochenende wieder an einer F1-Strecke. (Quelle: imago/IPA)

Maria de Villota ist am Wochenende wieder an einer F1-Strecke. (Quelle: IPA/imago)

Zehn Monate nach ihrem fatalen Unfall kehrt die schwer verunglückte spanische Formel-1-Testpilotin Maria de Villota in Barcelona erstmals an eine F1-Rennstrecke zurück. "Ich habe die letzten Wochen nicht gut geschlafen. Es ist nur zehn Monate her. Aber ich bin nervös und aufgeregt wie ein Kind, wenn etwas Großes, etwas ganz Aufregendes bevorsteht. Dabei habe ich mein erstes Leben im Motorsport verbracht", sagte de Villota gegenüber der "Bild"-Zeitung.

De Villota war am 3. Juli 2012 in einem Rennwagen des Marussia-Teams verunglückt. Dabei hatte sie das rechte Auge verloren und weitere schwere Verletzungen am Kopf davongetragen. Es war ihr erster Einsatz als Testfahrerin für den Rennstall gewesen. De Villota war auf dem Weg in die Box mit dem Rennwagen in die Laderampe eines Teamlasters gekracht. Die genaue Ursache ist noch nicht ermittelt. Laut Marussia hatte es keinen technischen Defekt gegeben - das Verfahren dauert noch immer an.

"Ich habe Albträume von dem Unfall"

Auch zehn Monate später kann sich de Villota noch gut an den Unfall erinnern. "Ich habe Albträume von dem Unfall. Aber damit muss ich wohl versuchen umzugehen. Ich habe mein ganzes Leben auf den Tag hingearbeitet, endlich einmal in einem Formel-1-Auto zu sitzen. Und ich habe das geschafft, ich war Testfahrerin. Das will ich auf keinen Fall vergessen", sagte die 33-Jährige.

Nach dem Crash kam im Rennzirkus die Frage auf, ob Frauen vielleicht doch zu schwach für die Formel 1 seien. De Villota jedoch glaubt, dass der Unfall "jedem Fahrer in der aktuellen Formel 1 passiert wäre - egal, ob Mann oder Frau".

Noch immer von Schmerzen geplagt

An den Folgen des Unfalls laboriert die Fahrerin noch heute. "Ich habe ständig schlimme Kopfschmerzen, vor allem, wenn ich unter Druck stehe oder Stress habe. Die Ärzte sagen, das sei normal, weil das Gehirn noch immer abheilt." Außerdem sei die rechte Augenhöhle "von innen komplett zerstört".

Auch der Geschmacks- und Geruchsinn von de Villota ist stark beeinträchtigt. "Riechen geht gar nicht mehr. Schmecken kann ich aber noch ein bisschen. Aber nur sehr intensive Sachen. Statt Joghurteis esse ich heute zum Beispiel Schokoladeneis, weil Joghurt für mich wie ein Schneeball schmeckt", sagte die Rennfahrerinn.

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