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Volleyball: DVL will Geldstrafe und Sperre für Stelian Moculescu

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DVL will Geldstrafe und Sperre für Moculescu

15.05.2013, 08:52 Uhr | dpa

Volleyball: DVL will Geldstrafe und Sperre für Stelian Moculescu. Das Verhalten von Stelian Moculescu ist unangenehm aufgefallen.

Das Verhalten von Stelian Moculescu ist unangenehm aufgefallen. (Quelle: dpa)

Volleyball-Trainer Stelian Moculescu vom VfB Friedrichshafen könnte das verlorene Meisterschaftsfinale gegen die Berlin Volleys teuer zu stehen kommen.

Wegen unsportlichen Verhaltens am Rande des vierten und entscheidenden Finalspiels am 5. Mai in Friedrichshafen soll der 63-Jährige eine Geldstrafe und eine Sperre für mehrere Spiele erhalten. Der Vorstand der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) hat ein entsprechendes Verfahren vor der Spruchkammer des Deutschen Volleyball-Verbands (DVV) eingeleitet.

Moculescus Äußerungen nach dem mit 1:3 verlorenen Playoff-Finale stellten "einen schweren Verstoß gegen den Ethic-Code der DVL dar und sind in höchstem Maße unsportlich", erklärte der DVL-Vorsitzende Michael Evers. Sein Stellvertreter Rüdiger Hein sagte, der VfB-Coach habe die Integrität der Schiedsrichter und des Bundesliga-Spielbetriebs schwerbeschädigt.

Moculescu hatte in Richtung des Referees gepoltert: "Wenn man nicht will, dass wir deutscher Meister werden, schickt man uns so einen Schiedsrichter." Der Unparteiische mache "immer dieselbe Scheiße". Laut DVL warf Moculescu zudem der Einsatzleitung vor, die Schiedsrichter in der Finalserie bewusst so angesetzt zu haben, um einen Titelgewinn von Rekordmeister Friedrichshafen zu verhindern.

Bereits unmittelbar nach dem Spiel in der ZF-Arena hatte der frühere Bundestrainer wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte gesehen. Damit ist er am ersten Spieltag der kommenden Saison automatisch gesperrt.

Der Verein nehme zu dem Verfahren derzeit keine Stellung, sagte die VfB-Sprecherin Gesa Katz. "Wir werden uns erst äußern, wenn eine Entscheidung gefallen ist." In einem später vom Verein verbreiteten Interview äußerte sich Moculescu dann aber zu den Emotionen beim Finale, ohne direkt vom Schiedsrichter zu sprechen. Er reagiere emotional auf Situationen, die er als ungerecht empfinde, sagte der Coach. "Wenn ich, wie im Finale, das Gefühl habe, es geht nicht nur um eine Spielentscheidung, sondern um mehr, dann wird es kritisch." Es mache ihn "wahnsinnig", wenn etwas ungerecht erscheine.

Wegen der Pleite gegen Berlin beendete der Champions-League-Sieger von 2007 erstmals seit dem Amtsantritt von Moculescu am Bodensee 1997 eine Spielzeit ohne Titel. Die Berlin Volleys feierten dagegen ihren fünften deutschen Meistertitel und den zweiten nacheinander. Friedrichshafen war bislang insgesamt zwölfmal Meister.

Es sei gut, dass es mit Berlin eine so starke Mannschaft gebe, sagte Moculescu. "Denn das weckt auch bei uns wieder neue Geister." Der VfB müsse künftig wieder ein Gleichgewicht herstellen. "Teams auf Augenhöhe sind natürlich ein größerer Anreiz, denn man kann mal verlieren, aber auf Dauer sollte das kein Zustand werden." Es sei aber auch nicht "Gott gegeben", jede Saison einen Titel zu holen.

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