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Formel 1 droht Kollaps wegen zu teurer Motoren

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Formel 1 droht Kollaps wegen zu teurer Motoren

17.05.2013, 10:10 Uhr | t-online.de

Formel 1 droht Kollaps wegen zu teurer Motoren. Wer soll das bezahlen? Caterham (re.) und Williams beim Rennen in Barcelona. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Wer soll das bezahlen? Caterham (re.) und Williams beim Rennen in Barcelona. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Dass einige Formel-1-Teams seit Jahren unter chronischer Finanznot leiden, ist nichts neues. In der nächsten Saison droht nun die Situation zu eskalieren. Der Grund: Sieben Teams können die für 2014 neu eingeführten Turbomotoren nicht bezahlen.

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Die Preise der Hersteller, die die Rennställe mit den Aggregaten beliefern, sind gigantisch. Renault verlangt je nach Paket bis zu 23 Millionen Euro, Mercedes 17 Millionen und Ferrari 15 Millionen. Wie es heißt, werden noch in diesem Jahr die ersten Rechnungen für die kommende Saison fällig, was die Lage verschärft.

Honda noch keine Alternative

Für die meisten Teams sind solche Summen nicht zu stemmen. Selbst Lotus, mit Kimi Räikkönen am Steuer derzeit auf Erfolgskurs, ist finanziell nicht auf Rosen gebettet und muss passen. Abgesehen von den Werks-Mannschaften Ferrari und Mercedes haben nur Red Bull und McLaren genug Geld, um die neuen Motoren zu bezahlen.

Und Honda ist noch keine Alternative. Die Japaner steigen erst ab 2015 als Kooperationspartner mit McLaren wieder in die Formel 1 ein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Honda dann mehr als nur ein Team mit den V6-Motoren beliefert.

Ecclestone nimmt Renault und Co. in die Pflicht

Doch die Probleme bestehen aktuell: Jetzt muss eine Lösung her, um den Kollaps in der Formel 1 zu verhindern. Die betroffenen Teams sollen sich schon bei Formel-1-Boss Bernie Ecclestone beschwert haben. Ihre Forderung: Entweder sie bekommen mehr Geld, um die Motoren zu bezahlen, oder die Preise müssen deutlich sinken.

Ecclestone will aber nicht mehr Geld ausschütten und gibt den Druck an die Hersteller weiter. Wie "auto, motor und sport" berichtet, hat Mercedes bereits reagiert und die Preise gesenkt. Renault stellt sich jedoch quer, hinter den Kulissen soll es bereits zum Streit gekommen sein. Ecclestone ist aber sicher, dass es schon bald eine Lösung gibt und formuliert seine ganz eigene Logik: "Vielleicht wird die Realität Renault dazu zwingen. Wer kein Geld hat, kann nicht bezahlen. Wenn keiner bezahlen kann, kriegt Renault auch kein Geld."

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