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Tischtennis-Damen ertragen frühes WM-Aus

17.05.2013, 12:16 Uhr | dpa

Tischtennis-Damen ertragen frühes WM-Aus. Auch im Doppel scheiterte Kristin Silbereisen an der übermächtigen Konkurrenz aus China.

Auch im Doppel scheiterte Kristin Silbereisen an der übermächtigen Konkurrenz aus China. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Tischtennis-Nationalspielerin Kristin Silbereisen machte gute Miene zum bösen Spiel. "Wir haben ganz gut mitgehalten, einige Kleinigkeiten gaben den Ausschlag. Zum Beispiel ein Aufschlagfehler von mir", sagte sie nach dem WM-Aus der deutschen Damen in Paris.

Das 0:4 von Silbereisen und ihrer bisherigen Kroppacher Clubkollegin Jiaduo Wu im Doppel gegen die Titelverteidiger Guo Yue/Li Xiaoxia aus China setzte den Schlussstrich unter eine ziemlich deprimierende Bilanz.

An drei WM-Tagen konnte keine der sechs Spielerinnen von Bundestrainerin Jie Schöpp über ihren Schatten springen. Im Einzel und Mixed war die dritte Runde die Endstation, im Doppel das Achtelfinale. In den meisten Fällen erwiesen sich Gegnerinnen aus China oder Hongkong als unüberwindbare Hürden. Die angeblichen Kleinigkeiten summierten sich zu einem Klassenunterschied, der schon seit einigen Jahren besteht und trotz aller Bemühungen im Düsseldorfer Trainingszentrum fast noch größer geworden ist.

So richtig betrübt wirkte keine Spielerin, auch Schöpp - eine gebürtige Chinesin - hatte nicht viel mehr erwartet. "Insgesamt haben alle meine Spielerinnen ganz ordentlich gespielt", bilanzierte die Bundestrainerin. Die DTTB-Damen erfüllten ihre Setzpositionen, nicht mehr und nicht weniger. Einige Achtungserfolge bei internationalen Turnieren erwiesen sich als Muster ohne Wert. "Die Chinesinnen spielen bei WM und Olympia ganz anders als in der Vorbereitung, viel härter und konsequenter", berichtete Jiaduo Wu.

Die Europameisterin von 2009 muss es wissen. Sie stammt aus China, ebenso wie WM-Teilnehmerin Zhenqi Barthel (Bingen). Die deutsche Meisterin Xiaona Shan (Kroppach) als dritte gebürtige Chinesin war in Paris nicht spielberechtigt. Sie darf aber bei der EM im Oktober in Österreich für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) aufschlagen. Dann werden die Karten gegen ebenbürtige Gegnerinnen neu gemischt.

Die Kroppacher Clubkolleginnen gehen nach der WM und dem Rückzug ihres Meister-Vereins aus der Bundesliga getrennte Wege. Silbereisen und Shan wechseln nach Berlin, Wu bleibt in Frankreich. "Ich spiele nächste Saison für Metz", sagte Wu.

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