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Hoffenheim: Irres Abstiegsdrama in Dortmund

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Irres Abstiegsdrama um Hoffenheim und Düsseldorf

18.05.2013, 18:30 Uhr | dpa

Hoffenheim: Irres Abstiegsdrama in Dortmund. Sejad Salihovic (Mi.) lässt dem Aushilfs-Torhüter Kevin Großkreutz (re.) keine Chance.  (Quelle: Reuters)

Sejad Salihovic (Mi.) lässt dem Aushilfs-Torhüter Kevin Großkreutz (re.) keine Chance. (Quelle: Reuters)

Nichts für schwache Nerven: In Wahnsinns-Finish hat die TSG 1899 Hoffenheim das Wunder von Dortmund geschafft, den Double-Sieger von 2012 noch mit 2:1 besiegt und damit den direkten Abstieg noch abgewendet. "Das ist der Höhepunkt einer chaotischen Saison. Jetzt herrscht erst mal Freude pur", jubelte Andreas Beck. Mit Blick auf die anstehende Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern sagte der 1899-Kapitän: "Das ist jetzt eine unglaubliche Chance."

In einer ohnehin turbulenten Partie überschlugen sich in der Schlussphase die Ereignisse: Nach dem Ausgleich durch Sejad Salihovics Elfer senste BVB-Keeper Roman Weidenfeller TSG-Stürmer Sven Schipplock im Strafraum um. Schiedsrichter Dr. Jochen Drees zögerte keine Sekunde und gab Elfmeter sowie Rot für Weidenfeller. Da die Dortmunder schon dreimal gewechselt hatten, musste Feldspieler Kevin Großkreutz zwischen die Pfosten. Den Elfer konnte er nicht halten, ansonsten wurde er kaum geprüft.

Drees nimmt Treffer in der Nachspielzeit zurück

In der Nachspielzeit wurde es noch einmal richtig brenzlig. Marcel Schmelzer zog mit links ab, Robert Lewandowski machte im Abseits stehend eine aktive Bewegung zum Ball hin und irritierte damit 1899-Schlussmann Koen Casteels. Referee Drees entschied zunächst auf Tor, Hoffenheim wäre damit abgestiegen gewesen.

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Doch dann rief der Linienrichter Drees zu sich und informierte ihn über die Abseitsposition. Die Stimmung auf den Rängen kochte über, der Schiedsrichter bewies Courage und nahm den Treffer zurück.

Fortuna untröstlich

Die Partie in Hannover war für Düsseldorf zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Die Fortuna hatte zum zwölften Mal in Folge keinen Sieg einfahren können und war klar mit 0:3 unterlegen. Mit bangen Blicken blieben die Düsseldorfer im Innenraum und warteten auf Nachrichten aus Dortmund. Die Anspannung war für Trainer Norbert Meier und sein Team kaum auszuhalten.

Dann kam die Gewissheit: Nach nur einem Jahr in der Bundesliga verabschiedet sich die Fortuna schon wieder. Die Düsseldorfer Trauer kannte keine Grenzen. Vor dem letzen Spieltag noch auf Platz 15, jetzt der direkte Abstieg. "Da ist jetzt nur eine unglaubliche Leere", sagte Jens Langeneke. Ein Gruß schickte er noch an die Dortmunder, die den Düsseldorfern vermeintlich die Schützenhilfe verweigert hatten: "Jetzt weiß ich, wem ich im Finale der Champions League die Daumen drücke..."

Mölders: "Wir nehmen die Stadt auseinander!"

Von der Düsseldorfer Pleite profitierte auch der FC Augsburg, der seine sensationelle Aufholjagd in der Rückrunde mit einem Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 besiegte. "Das ist einfach unglaublich. Wir wollten eigentlich nur in die Relegation, jetzt bleiben wir direkt drin", sagte der fassungslose Sascha Mölders. "Jetzt nehmen wir die Stadt auseinander."

34. Spieltag

Borussia Mönchengladbach

-

FC Bayern München

3:4

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Hannover 96

-

Fortuna Düsseldorf

3:0

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SC Freiburg

-

FC Schalke 04

1:2

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Hamburger SV

-

Bayer Leverkusen

0:1

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Eintracht Frankfurt

-

VfL Wolfsburg

2:2

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1. FC Nürnberg

-

SV Werder Bremen

3:2

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Borussia Dortmund

-

TSG 1899 Hoffenheim

1:2

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VfB Stuttgart

-

1. FSV Mainz 05

2:2

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FC Augsburg

-

SpVgg Greuther Fürth

3:1

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