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2. Liga: Aue schafft den direkten Klassenerhalt

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Aue gerettet - Dresden muss in die Relegation

19.05.2013, 15:46 Uhr | sid, t-online.de

2. Liga: Aue schafft den direkten Klassenerhalt. Der Sandhausener Andrew Wooten (unten) und Kevin Schlitte in einem heftigen Zweikampf. (Quelle: dpa)

Der Sandhausener Andrew Wooten (unten) und Kevin Schlitte in einem heftigen Zweikampf. (Quelle: dpa)

Erzgebirge Aue hat das sächsische Fernduell gegen Dynamo Dresden für sich entschieden und am letzten Spieltag den direkten Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz siegte bei Absteiger SV Sandhausen mit 1:0 (0:0) und verteidigte aufgrund der um sieben Treffer besseren Tordifferenz den 15. Tabellenplatz vor dem Rivalen. Jan Hochscheidt (79. Minute) sorgte mit einem allerdings umstrittenen Tor für die Entscheidung.

"Mein Nervenkostüm ist am Ende, das ist eine ganz große Sache", sagte Erzgebirge-Vizepräsident Jens Stopp. Dresden muss hingegen in die Relegation. Dem achtmaligen DDR-Meister half auch ein 3:1 (0:0) gegen das Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg nichts. Dynamo, das durch den späteren Doppeltorschützen Pavel Fort (50./55.) einen Foulelfmeter verschoss (26.), bestreitet das Relegations-Hinspiel beim Drittliga-Dritten VfL Osnabrück am Freitag an der Bremer Brücke. Vier Tage später steht die zweite Partie in Dresden an. "Wir müssen das positiv angehen, es steht viel auf dem Spiel. Natürlich sind wir gerade niedergeschlagen", äußerte Dresdens sportlicher Leiter Steffen Menze.

Diskussionen über Aues Treffer

Aue musste trotz Überlegenheit und vieler Chancen lange auf den ersehnten Treffer warten. Allerdings wurde heiß darüber diskutiert, ob Hochscheidt dem Sandhausener Keeper Michael Langer den Ball vor seinem zehnten Saisontreffer regelwidrig aus den Händen geköpft hatte.

In Dresden wurde bis zum Ende gehofft. Doch auch der Treffer zum Endstand durch Cristian Fiel (83.) und ein gehaltener Strafstoß von Benjamin Kirsten (88.) nutzten am Ende nichts.

Rekord für Meister Hertha

Zweitliga-Meister Hertha BSC indes krönte ungeachtet des abschließenden 1:1 (0:1) gegen Energie Cottbus eine Traumsaison mit einem Rekord: Die alte Dame aus der Hauptstadt stellte mit 76 Zählern einen Punkterekord für das Unterhaus auf. Für die bisherige Bestmarke (75) hatte Hannover 96 in der Saison 2001/2002 gesorgt.

Andreas Rettig, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), und Harald Strutz, Vize-Präsident des Ligaverbandes, überreichten die Meisterschale an die Hertha-Profis, die von ihren Fans gefeiert wurden.

Braunschweig nur remis

Auch Eintracht Braunschweig konnte als zweiter Bundesliga-Aufsteiger die Saison nicht mit einem Sieg abschließen. Die Niedersachsen kamen gegen die Überraschungs-Mannschaft des FSV Frankfurt nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht beendet eine insgesamt glänzende Saison allerdings mit 67 Punkten auf Platz zwei. Nach 28 Jahren ohne Bundesliga-Fußball wollen die Braunschweiger am Montag mit ihren Fans auf dem Schlossplatz eine riesige Aufstiegsparty feiern.

Der Tabellendritte 1. FC Kaiserslautern indes verpatzte seine Generalprobe für das Hinspiel in der Aufstiegs-Relegations am Donnerstag bei 1899 Hoffenheim (ab 20.15 Uhr im t-online-de Live-Ticker). Die Pfälzer verloren gegen den FC St. Pauli mit 1:2 (0:2) und kassierten ihre zweite Heimpleite der Saison.

Kölner Sieg zu Stanislawskis Abschied

Zur überraschenden Abschiedsvorstellung von Kölns Trainer Holger Stanislawski wurde das Spiel der Rheinländer beim FC Ingolstadt (3:0). Seine Spieler bedankten sich beim Coach auf ihre Weise und feierten den sechsten Auswärtssieg. Einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass der 43-Jährige den FC am Saisonende auf eigenen Wunsch vorzeitig verlassen wird.

Der VfL Bochum schloss seine Zittersaison mit einer sportlich bedeutungslosen Niederlage ab - nun warten alle auf die Vertragsverlängerung mit Retter Peter Neururer. Vor dem 1:2 (0:0) gegen Union Berlin bestätigte der Trainer, dass die "sehr guten Gespräche" mit der Klub-Führung über sein weiteres Engagement weit fortgeschritten sind.

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