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Formel 1: Auch Mark Webber kritisiert die Reifen

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Webber: Zu viel Show, zu wenig Racing

23.05.2013, 10:24 Uhr | t-online.de

Formel 1: Auch Mark Webber kritisiert die Reifen. Mark Webber sieht die Formel 1 auf einem falschen Weg. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Mark Webber sieht die Formel 1 auf einem falschen Weg. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Mit deutlichen Worten hat sich nun auch Mark Webber in die leidige Reifendiskussion eingemischt. Es gebe zu viel Show und zu wenig Racing. Selbst der Nachwuchs würde sich schon mehr über die Reifen Gedanken machen als richtig Gas zu geben. Dies sei ein falscher Weg, erklärte der Red-Bull-Pilot, der zurzeit offenbar wenig Lust auf die Formel 1 hat.

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"Egal, wen man fragt. Jeder Pilot wird es frustrierend finden, eine gesamte Renndistanz hinter einem anderen Auto festzuhängen“, sagte Webber. "Ich war selbst in dieser Situation und das macht keinen Spaß. Aber Rennen wie in Shanghai 2011 sind auch nicht okay. Damals war ich 2,5 Sekunden schneller als Alonso, weil ich im Qualifying Reifen gespart habe", betonte der 36-jährige Australier.

"Müssen uns auf echtes Racing konzentrieren"

Hersteller Pirelli hat in diesem Jahr besonders weiche Reifen im Programm. Das soll zu mehr Boxenstopps und Spannung bei den Rennen führen. Für mehr Action ist zwar gesorgt, allerdings sind die Pneus für die Teams völlig unberechenbar geworden. Vor allem von Red Bull und Mercedes, die besonders schlecht mit den Reifen zurecht kommen, hagelt es immer wieder Kritik. Pirelli hat bereits reagiert: Ab dem Rennen in Kanada sollen die Mischungen zumindest minimal geändert werden.

Für Webber ist damit aber das Problem nicht behoben. Im Gegenteil: Die Formel 1 müsse wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren. "Wir müssen uns wieder auf echtes Racing konzentrieren. Wie müssen eine bessere Balance für die Fans und die Fahrer finden. Momentan haben wir kein Rennen im Sinn von Autorennen, bei dem man sich gegenseitig Druck macht. Es ist reines Entertainment. Dagegen müssen wir etwas tun."

Keine Chance für junge Fahrer

Sorgen macht sich Webber in den Zusammenhang auch um den Nachwuchs. "Junge Fahrer erhalten kaum noch eine Chance, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Sie müssen sich selbst ans Limit pushen können. Stattdessen achten sie nur noch aufs Reifenmanagement. Das ist eine große Gefahr.“

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