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VfL Osnabrück schafft sich gegen Dynamo Dresden ein Mini-Polster

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Dresden geht mit Hypothek ins Rückspiel

25.05.2013, 11:20 Uhr | sid, dpa, t-online.de

VfL Osnabrück schafft sich gegen Dynamo Dresden ein Mini-Polster. David Pisot (li.) vom VfL Osnabrück im Zweikampf mit dem Dresdner Tobias Müller. (Quelle: dpa)

David Pisot (li.) vom VfL Osnabrück im Zweikampf mit dem Dresdner Tobias Müller. (Quelle: dpa)

Dynamo Dresden muss mehr denn je um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zittern. Dynamo unterlag im Relegations-Hinspiel beim Drittliga-Dritten VfL Osnabrück 0:1 (0:1), das Tor des Tages erzielte Gaetano Manno in der 43. Minute. Der VfL hat nun gute Chancen, sich für den Abstieg von 2011 zu revanchieren. Damals mussten die Osnabrücker den Gang in die 3. Liga antreten, nachdem sie in der Relegation an Dresden gescheitert waren. Das Rückspiel findet am Dienstag statt.

Vor dem Anpfiff kam es zu einem tragischen Todesfall. Ein 67 Jahre alter Zuschauer brach auf der Nordtribüne zusammen und konnte nicht wiederbelebt werden.

Kirsten sieht beim Tor nicht gut aus

Beide Teams gingen couragiert zu Werke. Die Gastgeber begannen dabei stürmischer, die besseren Chancen besaßen aber die Sachsen. Zunächst vergab Tobias Müller in der zwölften Minute eine hochkarätige Gelegenheit, als er an VfL-Schlussmann Manuel Riemann scheiterte. Dann lief Idir Ouali alleine auf das Osnabrücker Tor zu, doch Marcus Piossek spitzelte den Ball im letzten Moment noch weg (28.).

Als es schon nach einem torlosen ersten Durchgang aussah, kam der VfL doch zur Führung. Dabei half allerdings Dynamo-Torhüter Benjamin Kirsten, Sohn des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Ulf Kirsten, kräftig mit. Nach einer kurz ausgeführten Ecke hatte sich der Keeper kräftig verschätzt und kam nicht mehr an den Schuss von Manno heran. Doch der Youngster wurde noch extrem wichtig für sein Team, als er den Elfmeter von Timo Staffeldt parierte (58.). Für Kirsten war es schon der fünfte gehaltene Elfmeter in dieser Saison. Zuvor war Dresdens Romain Brégerie ein Handspiel im Strafraum unterlaufen.

Beide Klubs sind in Finanznöten

In der Schlussphase hatten die Gäste mehr vom Spiel und kamen auch zu einigen Gelegenheiten. Die beste vergab Robert Koch, dessen Kopfball Zentimeter neben dem Tor landete.

Für beide Klubs geht es in der Relegation ums wirtschaftliche Überleben. Der DFB hat Dresden für die 3. Liga noch nicht die Lizenz erteilt, bei einem Abstieg müsste Dynamo den Etat von 20 Millionen Euro halbieren. Noch existenzieller ist die Bedeutung der Relegation für den Gegner Osnabrück. Neun Millionen Schulden drücken den Verein, nur ein 3,6 Millionen-Euro-Darlehen durch die Stadt im vergangenen Dezember rettete den damaligen Tabellenführer vor der Insolvenz.

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