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Zwei Podestplätze für deutsche Fechter

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Zwei Podestplätze für deutsche Fechter

26.05.2013, 18:52 Uhr | dpa

Zwei Podestplätze für deutsche Fechter. Carolin Golubytskyi präsentierte sich in Marseille in starker Form.

Carolin Golubytskyi präsentierte sich in Marseille in starker Form. (Quelle: dpa)

Marseille (dpa) - Mit zwei Podestplätzen haben die deutschen Fechter ein gutes Ergebnis erzielt. Die Tauberbischofsheimerin Carolin Golubytskyi stellte mit Rang zwei beim Damenflorett-Grand-Prix in Marseille ihre Stärke unter Beweis.

Die 27-Jährige unterlag erst im Finale der Amerikanerin Nzingha Prescod 12:15. Degenfechter Norman Ackermann (Tauberbischofsheim) bewies drei Wochen vor den Europameisterschaften in Zagreb ebenfalls gute Form und belegte beim Weltcup in Buenos Aires den dritten Rang. Peter Joppich (Koblenz) verpasste beim Florett-Weltcup in Havanna den Finaleinzug und erreichte Rang elf.

Die deutsche Meisterin Golubytskyi erreichte in Marseille souverän das Final-Tableau, ließ dabei maximal neun Gegentreffer zu. Im Viertelfinale setzte sie sich gegen die Russin Diana Yakovleva mit 15:13 durch und besiegte im Halbfinalkampf Carolina Erba (Italien) 15:14. "Am Ende hat vielleicht ein wenig die Kondition gefehlt. Wir sind dennoch mit dem Ergebnis sehr zufrieden", sagte Bundestrainer Yoann Lebrun.

Degenfechter Ackermann schaffte in der argentinischen Hauptstadt seine beste Weltcup-Platzierung in der laufenden Saison. Auf dem Weg in die Finalrunde bezwang er nach Bogdan Nikischin (Ukraine) im Achtelfinale den Südkoreaner Song Jae Ho und im Viertelfinale den EM-Dritten von Legnano, Max Heinzer (Schweiz). Erst der Tscheche Jiri Beran stoppte im Halbfinale (12:10) Ackermanns Siegeszug. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Norman hat mit Disziplin, Konzentration und Geduld gefochten", befand Bundestrainer Didier Ollagnon.

Beate Christmann aus Tauberbischofsheim erreichte beim Degen-Weltcup in Havanna ihre erste Finalrunden-Platzierung in dieser Saison. Die 28-Jährige unterlag erst im Viertelfinale der späteren Siegerin Ana Branza (Rumänien) knapp mit 9:10 und wurde Siebte.

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