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Blatter verteidigt Reform - "Anstrengungen unternommen"

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Blatter verteidigt Reform - "Anstrengungen unternommen"

27.05.2013, 12:29 Uhr | dpa

Blatter verteidigt Reform - "Anstrengungen unternommen". Präsident Joseph S.

Präsident Joseph S. (Quelle: dpa)

Pailles (dpa) - FIFA-Präsident Joseph Blatter hat kurz vor der entscheidenden Abstimmung die Reformen im Fußball-Weltverband verteidigt.

"Wir haben einen demokratischen Prozess ins Leben gerufen, an den wir uns halten. Zwischen 2011 und 2013 habe ich erhebliche Anstrengungen unternommen, um diesen Reformprozess so weit wie möglich voranzutreiben", sagte Blatter in einem Interview auf der FIFA-Homepage. Beim Kongress am Donnerstag und Freitag auf Mauritius sollen die letzten Punkte für mehr Demokratie und Transparenz beschlossen werden.

Der nach diversen Korruptionsskandalen und der Kritik an der WM-Vergabe 2022 an Katar angestoßene Reformprozess war von internationalen Anti-Korruptionsexperten als unzureichend kritisiert worden. So hält der interne Integritätscheck, dem sich jeder Kandidat für ein FIFA-Amt künftig unterziehen soll, Vergleichen mit dem Prozedere in anderen öffentlichen Institutionen nicht stand.

"Sie haben ihre eigene Vorstellung darüber, wie der Reformprozess ablaufen sollte, was ich auch akzeptiere. Unabhängig davon glaube ich aber an unseren Prozess. Wir haben bereits viel erreicht und das bestehende System funktioniert gut. Es wäre unfair zu behaupten, dass wir nicht auf dem richtigen Weg sind", sagte Blatter explizit zu der Kritik von Transparency International.

Fraglich ist aber weiterhin, ob elementare Bestandteile der Reform überhaupt durchzusetzen sind. Intern umstritten sind bei der FIFA die Regelung für eine Amtszeitbeschränkung und eine Altersgrenze für den Präsidenten sowie die Mitglieder des Exekutivkomitees. Hier hatten sich Blatter wie auch das deutsche Exekutiv-Mitglied Theo Zwanziger als Vorsitzender der Statutenkommission für kürzere Amtszeiten (2 x 4 Jahre) ausgesprochen als viele Nationalverbände (4 + 8 Jahre).

Blatter ist wie Zwanziger gegen eine Altersgrenze. Dies sei kein relevantes Kriterium. "Es gibt in unserer Gesellschaft viele Menschen über 70 Jahre, die sehr leistungsfähig sind", sagte Zwanziger. Blatter meint: "Man könnte es sogar als diskriminierend werten. Die Leidenschaft macht den Unterschied aus." Die UEFA hatte ein Limit für den Präsidenten von 72 Jahren vorgeschlagen. Für eine Statutenänderung ist eine Dreiviertel-Mehrheit der 209 Delegierten nötig. Die UEFA kann mit ihren 53 Stimmen jede Veränderung blocken.

Eine Weichenstellung könnte es schon an diesem Dienstag geben, wenn die FIFA-Exekutive auf Mauritius tagt und auf ihrer Tagesordnung letzte Beratungen zum Reformprozess stehen hat. Am Donnerstag wollen die europäischen Verbände um UEFA-Präsident Michel Platini dann diese Ergebnisse und ihr Abstimmungsverhalten diskutieren. "Wir wissen nicht, was Blatter vorhat. Wir haben noch nichts vorliegen", bemängelte Platini am vergangenen Freitag beim UEFA-Kongress bislang fehlende konkrete Vorschläge.

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