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Formel 1: Zoff um geheimen Reifentest - Mercedes und Pirelli zittern

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Mercedes und Pirelli müssen zittern

28.05.2013, 12:33 Uhr | dpa

Formel 1: Zoff um geheimen Reifentest - Mercedes und Pirelli zittern. Nico Rosberg und Mercedes drohen Sanktionen. (Quelle: imago/HochZwei)

Nico Rosberg und Mercedes drohen Sanktionen. (Quelle: HochZwei/imago)

Der Reifentest auf Bitten von Hersteller Pirelli kann Mercedes zum Verhängnis werden. Auch wenn Nico Rosberg das Sieger-Dinner im Fürstenpalast genoss, blieb ein bitterer Nachgeschmack für die gesamte Formel 1 nach dem ereignisreichen Rennwochenende in Monaco. Die renommierte Londoner "Times" schrieb tags darauf: "Rosberg gewinnt, aber Mercedes wird Betrug vorgeworfen wegen eines verbotenen Reifentests in Spanien."

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Der Internationale Automobilverband FIA schloss nachträgliche Sanktionen nicht aus. Gegen wen - Pirelli und/oder Mercedes - und wie diese aussehen könnten, ist jedoch offen. "Das internationale Sportgesetz gibt uns die Möglichkeit, dass wir den Fall entweder aus eigenem Antrieb oder anhand der Sportkommissare des Großen Preises von Monaco vor das Internationale Sportgericht bringen", teilte die FIA mit. Zuständig wäre das Internationale Tribunal der FIA.

Fall könnte vors Internationale Sportgericht kommen

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kann die Aufregung nicht nachvollziehen. "Warum reden wir über irgendwelche geheimen Tests, die keine geheimen Tests waren. Ich weiß nicht, warum das immer in den Dreck gezogen wird", sagte er.

Die Verwirrung im Fahrerlager ist groß. "Da gibt es Gespräche über eine Einigung und bla, bla, bla, aber das ist nicht gut", sagte Weltmeister Sebastian Vettel mit Blick auf die während der Saison eigentlich verbotenen Testfahrten. "Was ist denn nun die Lösung: Testet jetzt jeder mal für drei Tage oder nur die?"

Red Bull lehnt Testangebot ab

Auch Red Bull kann testen, wenn das Team will. Denn Reifenhersteller Pirelli kann jedem Rennstall eine Testsession über 1000 Kilometer anbieten. Die Einladung dazu ging im vergangenen Jahr per Rundmail an alle Teams, das Interesse soll seinerzeit eher gering gewesen sein.

Nun, im Zuge der heftigen Diskussion mit den Dauernörglern Red Bull und Mercedes, ging Pirelli auf die Teams zu. Red Bull lehnte ab, Mercedes fuhr drei Tage auf dem Grand-Prix-Kurs in Barcelona mit dem aktuellen Silberpfeil. Auch Ferrari testete dem Vernehmen nach, allerdings mit einem alten Modell. Beim Mercedes-Test wurden auch überarbeitete Reifen eingesetzt, die allen Teams beim kommenden Rennen in Kanada zur Verfügung gestellt werden. Ein Vorteil? Mercedes und Pirelli beteuern einhellig, dass der deutschen Autobauer davon nichts wusste.

Pirelli-Vertrag läuft aus

Wie es nun weitergeht, ist offen. Die FIA schloss den Fall nicht ab, teilte aber auch keine weiteren Schritte mit. Pikant ist an der Sache, dass der Verband und Pirelli dringend einen neuen Vertrag für die kommende Saison abschließen müssten. Die Zeit drängt. Denn sollte Pirelli nach drei Jahren die Luft aus seinem Reifenengagement lassen, stünde nach jetziger öffentlicher Kenntnis kein Ersatz parat.

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