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EM erster Härtetest für deutsche Ruderer

29.05.2013, 13:15 Uhr | dpa

EM erster Härtetest für deutsche Ruderer. Ralf Holtmeyer warnt vor zu hoher Erwartungshaltung.

Ralf Holtmeyer warnt vor zu hoher Erwartungshaltung. (Quelle: dpa)

Sevilla (dpa) - Für die deutschen Ruderer steht der erste internationale Härtetest der Saison an. Anders als beim Weltcup-Auftakt vor gut zwei Monaten in Penrith/Australien wird der DRV bei der EM am kommenden Wochenende in Sevilla in allen 14 olympischen Bootsklassen vertreten sein.

Angesichts des großen Umbruchs im nacholympischen Jahr warnte Achter-Coach Ralf Holtmeyer vor einer allzu großen Erwartungshaltung: "Die Ausgangsposition ist eine völlig andere als in den vergangenen Jahren. Wir treten mit einer bunteren Mannschaft an, die wenig zusammen trainiert hat und sich erst finden muss."

Ähnlich wie Holtmeyer geht es seinen Trainerkollegen. In nahezu allen Booten hat es seit London 2012 Umbesetzungen gegeben. Deshalb soll die EM als Testlauf für die weiteren Weltcup-Regatten in Eton (21. bis 23. Juni) und Luzern (12. bis 14. Juli) sowie vor allem zur Vorbereitung auf die WM in Chungju/Südkorea Ende August genutzt werden. "Sicherlich ist eine EM-Medaille wertvoll. Jedoch darf nicht aus den Augen verloren werden, was der Verband erreichen möchte: Erfolge in Rio", sagte DRV-Sportdirektor Mario Woldt mit Verweis auf langfristige Ziele.

So konnte es Holtmeyer vor zwei Wochen verschmerzen, dass die vierjährige Siegesserie des Achters gleich beim ersten Saisonrennen zu Ende ging. Der vierte Platz bei der Hügel-Regatta auf dem Essener Baldeneysee bereitete ihm nur wenig Kummer: "So ein kleines Tief ist ganz erträglich. Man kann nicht über Jahre hinaus auf diesem hohen Niveau fahren, sonst nutzt sich das ab."

In Eric Johannesen (Hamburg), Richard Schmidt (Trier), Kristof Wilke (Radolfzell), Maximilian Reinelt (Ulm) und Steuermann Martin Sauer (Berlin) kämpfen fünf Achter-Olympiasieger auf dem Guadalquivir-Fluss in Sevilla um EM-Medaillen. Sowohl im Vorlauf als auch im Finale am Sonntag (14.33 Uhr) wird Johannesen anstelle von Wilke auf dem Rollsitz des Schlagmanns sitzen. "Er bringt Stabilität in eine Mannschaft, die noch nicht so stabil ist", begründete Holtmeyer seine Wahl.

Keine Veränderung gibt es dagegen im Männer-Einer. Wie schon in London geht Marcel Hacker auch in Sevilla an den Start. Gedanken an ein Karriereende hat der 35-Jährige mittlerweile verworfen. "Mein Ziel ist Rio 2016 - wenn die Leistung stimmt und die Gesundheit mitmacht", kündigte der Routinier schon beim Gewinn seines insgesamt achten nationalen Einer-Titels Mitte April in Duisburg an. Seine gute Frühform lässt für den weiteren Saisonverlauf hoffen: In Essen hatte der Olympiasechste von London den Bronze-Medaillengewinner Alan Campbell (Großbritannien) auf Rang zwei verwiesen.

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