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Wer folgt Boll und Co.? - Bremen will Tischtennis-Titel

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Wer folgt Boll und Co.? - Bremen will Tischtennis-Titel

31.05.2013, 11:46 Uhr | dpa

Wer folgt Boll und Co.? - Bremen will Tischtennis-Titel. Timo Boll verpasste mit Düsseldorf das Finale.

Timo Boll verpasste mit Düsseldorf das Finale. (Quelle: dpa)

Frankfurt (dpa) - Timo Boll schaut nur zu. Erstmals seit 2007 wird der deutsche Tischtennis-Meister nicht Düsseldorf heißen, sondern Werder Bremen oder TTF Liebherr Ochsenhausen. Boll und Co. waren im Halbfinale an den Bremern gescheitert.

Der Playoff-Debütant aus Bremen und der dreifache Titelträger aus Ochsenhausen stehen sich an diesem Sonntag in Frankfurt im Endspiel gegenüber. Die Norddeutschen hatten in der Vorschlussrunde Dauersieger Borussia Düsseldorf entthront. Nicht zuletzt deshalb sieht sich Werder in seinem ersten Meisterschafts-Endspiel trotz zweier Niederlagen gegen Ochsenhausen vor den Playoffs (2:3 und 0:3) nicht als Außenseiter. "Für mich gibt es keinen Favoriten. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe", sagte Team-Manager Sascha Greber: "An so einem Finaltag entscheidet die Tagesform."

Einem Titel so nahe gekommen war Bremen erst ein einziges Mal. 2008 schaltete Werder im Pokal-Halbfinale Düsseldorf aus, verlor dann aber überraschend das Endspiel gegen den SV Plüderhausen mit 1:3. "Dass wir zum ersten Mal das Meisterschafts-Finale erreicht haben, ist unser bisher größter Erfolg", sagte Greber. Er bewertet die zweite Titelchance höher, "weil sie das Ergebnis einer ganzen Saison und nicht nur eines Wochenendes ist".

Es stehen sich zwei Teams mit positiver Entwicklung gegenüber. Ochsenhausen gewann in der Rückserie sämtliche Partien. Präsident Kristijan Pejinovic sprach daher von "einer sehr, sehr starken Rückrunde, wie ich sie so in den letzten zehn Jahren nicht miterlebt habe". Nach neun Jahren ohne Titel sind die Oberschwaben stärker unter Druck. "Man kann im Sport nichts erzwingen", sagte der Boss: "Das Team hätte es verdient und würde mich natürlich sehr stolz machen. Aber die Köpfe der Jungs werden den Tag entscheiden."

In Frankfurt könnten auch die beiden Topleute der Bundesliga aufeinandertreffen. Werders frisch gekürter Doppel-Weltmeister Chuang Chih-Yuan aus Taiwan hat 20 seiner 23 Partien gewonnen. Für Greber könnte der entscheidende Faktor sein, "dass wir in Chuang den besten Spieler der Liga haben". Der Spitzenmann der Oberschwaben, 2004-Olympiasieger Ryu Seung Min aus Südkorea, steht ihm mit einer 17:3-Bilanz allerdings kaum nach.

Trotz der weiten Anreise - Ochsenhausen muss 365 Kilometer bis zur Fraport Arena zurücklegen, Bremen sogar 450 Kilometer - sind sich beide Teams der Unterstützung aus der Heimat gewiss. Allein Werder hat mehrere Fanbusse gechartert und eine dreistellige Anhänger-Zahl mit T-Shirts ausgestattet, auf denen steht: "Deutsche Meisterschaft Finale 2012/2013 - We will rock it"

"Jetzt ist alles möglich. Natürlich wollen wir deutscher Meister werden", sagte Adrian Crisan. Der Rumäne hatte mit seinem Sieg über Rekord-Europameister Boll im ersten Halbfinale das Düsseldorfer Aus eingeleitet. Wie Chuang spielte er 2004 noch für den Gegner, als Ochsenhausen zum letzten Mal Meister wurde. Neun Jahre später möchte das Duo erstmals den Titel nach Bremen holen.

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