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Deutsche Kanuten "zufrieden" nach EM-Generalprobe

02.06.2013, 16:53 Uhr | dpa

Deutsche Kanuten "zufrieden" nach EM-Generalprobe. Der deutsche Kajak-Vierer gewann in Posen.

Der deutsche Kajak-Vierer gewann in Posen. (Quelle: dpa)

Posen (dpa) - Auch ohne einige Sieggaranten haben die deutschen Kanuten die Generalprobe für die EM Mitte Juni in Portugal mit drei Erfolgen über die olympischen Strecken erfolgreich abgeschlossen.

"Wir sind vollauf zufrieden", resümierte Sportdirektor Jens Kahl nach dem letzten Weltcup des Jahres im polnischen Posen. "Die etablierten Boote waren alle im Medaillenbereich, auch einige neue Boote sind gut gefahren." Mit seinem dritten Sieg im dritten Weltcuprennen über 1000 Meter stach einmal mehr Canadier-Ass Sebastian Brendel heraus. Auch der Kajak-Vierer der Frauen über 500 Meter und Kajak-Pilot Max Hoff über 1000 Meter fuhren souveräne Erfolge ein.

"Mit Blick auf die EM ist alles im Plan", sagte Bundestrainer Reiner Kießler, der aber einschränkte: "Die Konkurrenz in Posen ist nicht so groß gewesen, was aber die Leistungen unserer Sportler nicht schmälern soll."

Der Olympia-Dritte Hoff bestätigte seinen Formaufschwung. Beim jüngsten Weltcup Mitte Mai im tschechischen Racice war der 30-Jährige noch deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben und nur auf einem mäßigen vierten Platz gelandet. Auch der Frauen-K4 kommt nach Anlaufschwierigkeiten zu Saisonbeginn rechtzeitig zur EM in Schwung: In der Bestbesetzung mit der mehrfachen Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin, den London-Goldmedaillengewinnerinnen Tina Dietze und Franziska Weber sowie Verena Hantl fuhr das Boot des Deutschen Kanu-Verbandes am Sonntag als erstes über die Ziellinie.

Für einen weiteren Erfolg sorgten Weber/Dietze im K2 über die nicht-olympische 200-Meter-Distanz. Auf ihrer Paradestrecke 500 Meter, auf der sich beide im vergangenen Jahr in London den Olympiasieg gesichert hatten, wurden sie von Bundestrainer Kießler im Hinblick auf die EM und die Heim-WM im August in Duisburg diesmal geschont. Dasselbe galt im Kajak-Mittelstreckenzweier der Männer für die neuen deutschen Hoffnungsträger Max Rendschmidt/Marcus Groß, die noch in Racice überraschend zum Sieg gefahren waren.

Zweite Plätze über die olympischen Sprintdistanzen fuhren im Kajak Tom Liebscher (Einer) sowie Ronald Rauhe und Jonas Ems (Zweier) ein. Für Katrin Wagner-Augustin reichte es über 500 Meter wie für Nadine Zehe (1000 Meter) und Canadier-Sprinter Stefan Kiraj (200 Meter) ebenfalls jeweils zu Rang zwei. Pech hatten dagegen die C2-Olympiasieger Kurt Kuschela und Peter Kretschmer: Im Vorlauf über 1000 Meter zerrte sich Kuschela die Schulter, damit war der Weltcup für das Duo vorzeitig beendet.

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