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Formel 1: Mercedes & Pirelli müssen sich vor FIA-Gericht verantworten

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Mercedes und Pirelli müssen vors FIA-Gericht

07.06.2013, 07:41 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Mercedes & Pirelli müssen sich vor FIA-Gericht verantworten. Lewis Hamiltons Rennstall Mercedes GP muss sich vor dem FIA-Gericht erklären. (Quelle: imago/HochZwei)

Lewis Hamiltons Rennstall Mercedes GP muss sich vor dem FIA-Gericht erklären. (Quelle: HochZwei/imago)

Im Zuge der Reifen-Affäre in der Formel 1 müssen sich Mercedes und der Einheitshersteller Pirelli vor dem Gericht des Internationalen Automobilverbandes FIA verantworten. Damit reagierten die Entscheidungsträger in Paris auf die möglicherweise illegalen Testfahrten, die Pirelli und Mercedes Mitte Mai mit einem aktuellen Auto in Barcelona durchgeführt hatten. Ferrari, das im April mit einem Boliden von 2011 mit Pirelli getestet hatte, hat dagegen keine weiteren Konsequenzen zu fürchten.

Nach den Ermittlungen und den Anhörungen aller Beteiligten leitete der Präsident der FIA, Jean Todt, den Fall entsprechend weiter. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass ein Verstoß gegen das Regelwerk die FIA vorliegen könnte, hieß es in einer Mitteilung des Weltverbandes. Das Fachmagazin "auto, motor und sport" berichtete, dass das Internationale Tribunal der FIA den Fall am 20. Juni verhandle.

Red Bull und Ferrari legen Protest ein

"Wir respektieren die Hoheit der Sportbehörde in diesem Prozess. Es wird alles sehr transparent und professionell ablaufen. Da habe ich großes Vertrauen", hatte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in der vergangenen Woche gesagt. Entscheiden muss nun das zwölfköpfige Tribunal, dem auch zwei Deutsche angehören: Die ehemalige Pilotin und aktuelle Motorsport-Funktionärin Waltraud Wünsch sowie Dirk-Reiner Mertens, der auch als Richter am Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne arbeitet.

Mercedes hatte bei einem Test auf Bitten des Reifenausrüsters Pirelli vom 15. bis 17. Mai auf dem Circuit de Catalunya seine beiden Stammpiloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton im Silberpfeil für die laufende Saison fahren lassen. Tests mit aktuellen Rennwagen sind in der Saison aber eigentlich strikt verboten. Die Akte über einen Test, ebenfalls auf Bitten von Pirelli, am 23. und 24. April mit einem 2011er Ferrari, wurde daher geschlossen.

Gegen den Mercedes-Test hatten Red Bull und auch Ferrari vor dem Großen Preis von Monaco Protest eingelegt. Am Rosberg-Sieg änderte dies aber nichts. Ein klares Strafmaß für einen möglichen Verstoß gibt es nicht.

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