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Kanada-Sieg von Sebastian Vettel vom Tod eines Streckenposten getrübt

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Streckenposten stirbt bei tragischem Unfall

10.06.2013, 10:44 Uhr | dpa

Kanada-Sieg von Sebastian Vettel vom Tod eines Streckenposten getrübt. Bei diesen Bergungsarbeiten starb der Streckenposten. (Quelle: AP/dpa)

Bei diesen Bergungsarbeiten starb der Streckenposten. (Quelle: AP/dpa)

Ein Streckenposten ist wenige Stunden nach einem schweren Bergungsunfall beim Großen Preis von Kanada im Krankenhaus gestorben. Dies teilte der Internationale Automobil-Verband FIA in Montreal mit. Der Marshall sei im Sacre-Coeur-Hospital von mehreren Ärzten behandelt worden, aber seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der 38 Jahre alte Kanadier war auf dem Circuit Gilles Villeneuve von einem Kranwagen überrollt worden. Wie es heißt, hatte er sein Funkgerät fallen lassen und war gestürzt, als er es aufheben wollte. Dann wurde er von dem Bergungsauto überfahren.

Formel-1-Pilot Esteban Gutiérrez war wenige Runden vor Schluss des siebten Saisonlaufs mit seinem Sauber abgeflogen. Das in Kurve zwei stehende Auto sollte nach dem Grand Prix auf einen Lastwagen gehoben werden. Dabei passierte das Unglück. Der Helfer war zuerst im Streckenhospital stabilisiert und dann mit dem Hubschrauber ins Hospital geflogen worden. Dort starb er nach Mitteilung der FIA kurz nach 18 Uhr Ortszeit.

Vettel und Kollegen bekunden Beileid

Sebastian Vettel hat mit Bestürzung auf den Tod des Streckenposten reagiert. "Ich bin sehr, sehr traurig, diese Neuigkeit zu hören. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden", erklärte der dreimalige Formel-1-Weltmeister nach seinem Grand-Prix-Sieg.

Red-Bull-Pilot Vettel würdigte den Einsatz dieser sogenannten Marshalls. "Die Arbeit der Streckenposten wird nicht immer gesehen, aber sie ist unverzichtbar für unseren Sport. Ohne ihre Hingabe, Zeit und ihr Engagement würde es keinen Motorsport geben."

Letzter tödlicher Unfall vor 13 Jahren

Neben Vettel äußerten auch der Automobil-Weltverband FIA sowie weitere Formel-1-Piloten und Rennställe ihr Beileid. "Heute gibt es nichts zu feiern", twitterte Ferrari-Mann Fernando Alonso.

Vor 13 Jahren in Monza und ein Jahr später in Melbourne starben letztmals Streckenposten bei Rennen. Sie wurden dabei während des Grand Prix jeweils von Reifen getroffen, die sich von einem Rennwagen gelöst hatten.

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