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Vielseitigkeits-Turnier Luhmühlen: P'tite Bombe stirbt nach Sturz

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Für P'tite Bombe kommt nach einem Sturz jede Hilfe zu spät

16.06.2013, 10:44 Uhr | sid, dpa

Vielseitigkeits-Turnier Luhmühlen: P'tite Bombe stirbt nach Sturz. Sichtblenden verhindern nach dem Sturz den Blick auf P'tite Bombe. (Quelle: dpa)

Sichtblenden verhindern nach dem Sturz den Blick auf P'tite Bombe. (Quelle: dpa)

 

Tödliches Drama beim Vielseitigkeits-Turnier in Luhmühlen: Das französische Pferd P'tite Bombe musste nach einem Unfall bei der Vier-Sterne-Prüfung, der schwierigsten Kategorie in dem Sport, eingeschläfert werden. Das teilte der Veranstalter mit.

P'tite Bombe und der Reiter Emeric George waren während des Geländerittes bei der Durchquerung des Stadions an einem Hindernis gestürzt, die zehnjährige Stute landete auf dem Hals. Während George fast keine Verletzungen davontrug, blieb das Pferd am Boden liegen. Es erhielt zunächst eine Beruhigungsspritze und wurde in einem Spezialanhänger zur Untersuchung in eine Klinik gebracht. Doch dort konnten die Ärzte nichts mehr für das Tier machen.

Turnier wird fortgesetzt

Schon wenige Sekunden nach dem Unglück waren Helfer zur Stelle gewesen und verdeckten mit Planen die Sicht auf das am Boden liegende Pferd. Sichtlich geschockt blickte George seinem Sportpartner nach. "Wir bedauern dies sehr und sind mit unseren Gedanken beim Reiter des Pferdes und bei dessen Besitzer", sagte Turnierleiterin Julia Otto in einer ersten Stellungnahme. Die Veranstaltung wird ungeachtet des Todesfalles am Sonntag fortgesetzt.

Vor rund 25.000 Zuschauern trat das sportliche Geschehen nach der Tragödie in den Hintergrund. Die in der Dressur am Vortag noch dominierenden deutschen Reiter fielen im Gelände weit zurück. Am besten hielt sich noch Andreas Dibowski, der ehemalige Mannschafts-Weltmeister nimmt mit Avedon im Zwischenklassement den neunten Platz ein. Die Führung übernahm der Neuseeländer Andrew Nicholson mit Mr. Cruise Control (38,0) vor Queen-Enkelin Zara Phillips aus Großbritannien mit High Kingdon (39,7) sowie dem Australier Kevin McNab mit Clifton Pinot (47,5).

Zwei Reiter geben auf

Bei strömendem Regen konnte Mannschafts-Olympiasiegerin Ingrid Klimke Rang eins nicht behaupten. Schon nach dem vierten Hindernis nahm sie ihren Rappwallach Tabasco aus der Konkurrenz. "Die Bedingungen waren schon außerordentlich schwierig. Aber ich hoffe auf eine gute Springprüfung am Sonntag", sagte ihr Teamkollege Peter Thomsen. Er ist mit Cayenne auf Rang 16 platziert.

Auch für die anderen deutschen Reiter lief es nicht gut. Kai Rüder leistete sich mit Leprince de Bois eine Verweigerung, die auch Zeitstrafpunkte nach sich zog. Der Olympia-Teilnehmer von Sydney fiel somit vom sechsten Platz nach der Dressur bis auf Rang 22 zurück. Noch schlechter erging es Schrade, dessen junges Pferd Edino schon am vierten Hindernis den Aussprung verweigerte. Er brach daraufhin angesichts der problematischen Witterungsverhältnisse seinen Ritt wie kurze Zeit später auch Klimke vorsichtshalber ab.

Drei-Sterne-Prüfung in der deutscher Hand

In der vorgeschalteten Drei-Sterne-Prüfung wahrte Doppel-Olympiasieger Michael Jung seine Siegchance. Der Europameister nimmt mit seinem Nachwuchspferd Halunke im Zwischenklassement Rang zwei hinter Andreas Ostholt mit So is et und vor Schrade mit Hop and Skip ein.

Auch das Pfingstreitturnier in Wiesbaden im Mai war von einem Todesfall überschattet worden. Das Pferd King Artus von Olympiasieger Dirk Schrade hatte den Geländekurs fehlerfrei absolviert, kurz nach der Prüfung brach es zusammen.

 
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