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Wasserspringen-EM 2013: Nora Subschinski fehlt in Rostock

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Heim-EM ohne Subschinski nach Halswirbel-OP

18.06.2013, 11:59 Uhr | dpa

Wasserspringen-EM 2013: Nora Subschinski fehlt in Rostock. Nora Subschinski muss nach einer Operation an der Halswirbelsäule auf die EM verzichten.

Nora Subschinski muss nach einer Operation an der Halswirbelsäule auf die EM verzichten. (Quelle: dpa)

Rostock (dpa) - Eine kleine Narbe vorne am Hals erinnert Nora Subschinski daran, dass ihr Sport auch mit Schmerzen und Gefahren verbunden ist. Zu gerne wäre die 25-Jährige diese Woche in Rostock bei ihrer ersten Heim-EM um Medaillen mitgesprungen.

Stattdessen steht nach einer Operation an der Halswirbelsäule weiter das Reha-Training an. "Es tut schon ein bisschen weh, nicht dabei zu sein. Aber ich muss erst einmal gesund werden", sagt die Berlinerin. Ihre Wassersprung-Teamkollegen will Subschinski am Wochenende von der Zuschauertribüne der Rostocker Neptunschwimmhalle anfeuern.

Ihr Bandscheibenvorfall wurde erst spät erkannt, Subschinskis Krankengeschichte begann schon bei Olympia in London. Ausgerechnet vor der Synchron-Entscheidung vom Turm, in der Subschinski mit Christin Steuer im Juli 2012 als Medaillenhoffnung galt, zeigten sich erst ein Kribbeln und dann Ausfallerscheinungen in den Armen. Die Physiotherapeuten manipulierten an der WM-Dritten im Synchronspringen vom Turm. Wasserspringer sind Zipperlein gewohnt und eh hart im Nehmen - die Sportsoldatin macht da keine Ausnahme. "Wir haben sie gerade so hinbekommen", erinnert sich Bundestrainer Lutz Buschkow.

Statt der erhofften Medaille reichte es für Platz sechs. "Die Öffentlichkeit war enttäuscht, intern waren wir aber zufrieden, dass sie überhaupt gesprungen ist", sagt Buschkow. In der ohnehin nach London geplanten Pause besserte sich Subschinskis Zustand nicht, der Kraftverlust in den Armen hielt an. Erst ein Truppenarzt erkannte ein Wirbelgleiten. Nach der Operation im Januar stand fest: Subschinski kann künftig wieder springen, doch die EM kommt zu früh. Mit etwa 60 Stundenkilometern prallen die Springer beim Eintauchen auf die Wasseroberfläche. Dieser Belastung hält Subschinskis Halswirbelsäule noch nicht stand.

Erst im September will die viermalige Synchron-Europameisterin wieder vom Turm springen. Bis dahin ruhen die deutschen Hoffnungen auf Maria Kurjo, die ihrerseits andere Erfahrungen mit dem Risiko einer immer artistischeren Sportart machte. Schon zweimal knallte die Berliner Teamkollegin bei einem Salto mit dem Kopf gegen die Beton-Plattform des Turms.

Aufhören war für sie wie auch für Subschinski keine ernsthafte Option, dafür lieben sie ihren Sport zu sehr, trotz allen Risikos. Subschinski peilt nun die Heim-EM 2014 in Berlin an und nimmt das harte Reha-Training in Kauf: "Die Gesundheit geht vor, es gibt ja auch noch ein Leben nach dem Sport."

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