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Fecht-Sportdirektor Ressel sauer nach Florett-Pleite

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Fecht-Sportdirektor Ressel sauer nach Florett-Pleite

18.06.2013, 17:04 Uhr | dpa

Fecht-Sportdirektor Ressel sauer nach Florett-Pleite. Für Jörg Fiedler und die deutschen Degenherren können bestenfalls noch EM-Neunte werden.

Für Jörg Fiedler und die deutschen Degenherren können bestenfalls noch EM-Neunte werden. (Quelle: dpa)

Zagreb (dpa) - Das fast schon peinliche 25:45 seiner Florettdamen im EM-Viertelfinale von Zagreb brachte den Sportdirektor des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB) heftig in Wallung.

"Man kann gegen Frankreich verlieren - aber nicht so", entfuhr es Sven Ressel. "So kann man nicht auftreten." Am Ende blieb nach einem 45:22 im Platzierungsgefecht gegen Rumänien Rang sieben unter acht Startern.

Sie hätten sich hängen lassen, sie hätten sich nicht aufgebäumt, rügte Ressel das Tauberbischofsheimer Quartett mit Einzel-Bronzemedaillengewinnerin Carolin Golubytskyi, Katja Wächter, Sandra Bingenheimer und Anne Sauer. Und weil auch die Degenherren schon im Achtelfinale gegen Estland mit 28:38 verloren und im Schlussklassement nach dem 35:45 gegen Russland Zehnte wurden, war Ressels Laune bald ganz im Keller.

Nach Gold durch Degen-Ass Jörg Fiedler und Florett-Größe Peter Joppich sowie Golubytskyi-Bronze bot der Dienstag Ernüchterndes. Die Degen-Truppe mit den Leipzigern Fiedler und Steffen Launer, Norman Ackermann vom FC Tauberbischofsheim und Falk Spautz aus Leverkusen war gegen Estland chancenlos.

"Das Ergebnis ist deutlich, und es ist eine Enttäuschung", kommentierte Fiedler das frühe Aus. Und Coach Didier Ollagnon, befragt, was denn gefehlt habe gegen die Esten, wurde deutlich: "Viel. Es waren zu viele taktische, technische, psychologische und athletische Elemente, die gefehlt haben."

Doch erst der Auftritt der weiblichen Florett-Equipe gegen den Olympia-Vierten Frankreich regte Ressel so richtig auf: "Wenn man nach dem dritten Teilgefecht 3:15 zurückliegt und sich nicht aufbäumt, hast du keine Chance, den Gegner auch nur annähernd in Gefahr zu bringen."

Bundestrainer Yoann Lebrun wurde von Ressel ausdrücklich in Schutz genommen: "Er hat keine Schuld. Da wären auch andere gescheitert." Es ist wohl einfach auch eine schwierig zu betreuende Mannschaft, die sich in Zagreb nicht als solche präsentierte. "So etwas haben wir auch schon bei der Olympia-Qualifikation erlebt", schilderte Ressel einen Teil der Hintergründe, die bei EM-Halbzeit ein kleines Stimmungstief sichtbar machten.

Spätestens nach der WM im August in Budapest soll sich im weiblichen Florettbereich etwas ändern, kündigte Ressel an: "Auf alle Fälle - und zwar im täglichen Trainingsbetrieb und möglicherweise auch mit neuem Personal." Ob sich das auf einen neuen Coach oder einen Austausch bei den Sportlerinnen bezog, ließ Ressel offen.

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