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Wasserspringen: Homuth und Wolfram problemlos im Finale

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Wasserspringen: Homuth und Wolfram problemlos im Finale

19.06.2013, 13:36 Uhr | dpa

Rostock (dpa) - Oliver Homuth und Martin Wolfram haben bei der Wassersprung-EM in Rostock ohne Probleme das Finale vom Ein-Meter-Brett erreicht.

Der Berliner Homuth erreichte im Vorkampf am Mittwoch mit 378,95 Punkten Platz fünf, der Dresdner Wolfram kam als Siebter auf 365,65 Zähler. Beide hatten noch Steigerungsmöglichkeiten. Souveräner Vorkampfbester war Titelverteidiger Illja Kwascha aus der Ukraine (410,80).

"Am Anfang war ich etwas nervös, dann wurde es etwas besser. Im Finale will ich eine Schippe drauflegen. Eine Medaille ist möglich", sagte Homuth. Seine Schulterprobleme hat der 21 Jahre alte Student überwunden.

Wolfram springt als eigentlicher Turmspezialist nach einer Schulter-Operation in dieser Saison nur vom Ein-Meter-Brett. Mit seinem Vorkampf war der Junioren-Europameister von 2007 nicht zufrieden. "Der Wettkampf war nicht wirklich gut, ich bin nicht in den Rhythmus reingekommen", sagte er 21-Jährige. Für das Finale am Nachmittag will er die Musikauswahl ändern, mit der er sich für das Springen motiviert: "Die Musik die ich gehört habe, war einfach zu entspannend."

Maria Kurjo und Kieu Dong aus Berlin stehen derweil im Finale vom Turm. Die zweimalige EM-Dritte Kurjo kam am Mittwoch im Vorkampf mit 292,95 Punkten auf Platz vier. Ihre Teamkollegin Kieu Dong (242,20) schaffte es als Zwölfte gerade noch so in das Finale der besten 12 am Abend. Vorkampfbeste war Titelverteidigerin Julia Prokoptschuk aus der Ukraine (359,05)

Beide Deutsche hatten Probleme mit ihrem ersten Sprung, einem vorwärts ausgeführten dreieinhalbfachen Salto. Während Kurjo ihren Sprung noch respektabel ins Wasser brachte, spritzten bei Kieu Dong die Fontänen. Die 18-Jährige war nach dem ersten von fünf Sprüngen Letzte, konnte aber den Rückstand auch dank Patzern der Konkurrenz noch aufholen.

Bei der rückwärts gesprungenen Variante des dreieinhalbfachen Saltos war die 23-jährige Kurjo im Verlauf ihrer Karriere zweimal mit dem Kopf an die Beton-Plattform geprallt: Das erste Mal vor knapp dreieinhalb Jahren in der Rostocker Neptunschwimmhalle. Im Gegensatz zu einigen Konkurrentinnen hat sie diesen schwierigen Sprung inzwischen aus ihrem Wettkampfprogramm gestrichen.

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